Zu Gast bei Lücking-Michel

Monika Grütters zum Fachgespräch in Bonn  

Die Staatsministerin für Kultur und Medien Frau Prof. Monika Grütters war auf meine Einladung hin zu einem öffentlichen Fachgespräch in den Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses gekommen und hat vor einem interessierten Fachpublikum zu dem Thema „Kultur als Modus unseres Zusammenlebens“ referiert.

Einen Schwerpunkt des Vortrages bildete dabei natürlich das für Bonn so wichtige Beethoven-Jubiläum im Jahr 2020. Die Staatsministerin unterstrich die nationale Bedeutung des Jubiläums und stellte die Unterstützung des Bundes für die Bundesstadt anlässlich der Feierlichkeiten dar. So stellt dieser Fördermittel in Höhe von 27 Millionen Euro bereit, die der Beethoven Jubiläums GmbH aber auch anderen Einrichtungen für ein gelungenes Jubiläum zugutekommen. Damit kommt die Bundesregierung ihrem eigens im Koalitionsvertrag festgelegten Ziel nach, welcher die Vorbereitung als nationale Aufgabe kennzeichnet.

Neben dem Beethoven-Jubiläum spannte Grütters einen weiten Bogen und zeigte auf, welch große Bedeutung Kultur in der Bundesrepublik insgesamt zukommt. Dies drückt sich nicht nur in den finanziellen Aufwendungen für den kulturellen Bereich aus, sondern beispielsweise auch in der Vielzahl von Opernhäusern in der Bundesrepublik. Passend dazu betonte die CDU-Politikerin, dass auch Bonn langfristig eine Oper betreiben muss – ein starkes Zeichen für die Bonner Kultur!

Im Anschluss an den Vortrag der Staatsministerin hatten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger sowie die Vertreter aus dem Kulturbereich die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die Gespräche wurden zum Ausklang bei einem Empfang im Foyer fortgesetzt.

Herzlich bedanke ich mich bei unserer Kulturstaatsministerin für diesen spannenden und informativen Besuch, der einmal mehr auch die Bedeutung Bonns als wichtiger Kulturstandort unter Beweis gestellt hat.

Bonn hat hohe Bedeutung für die Gesundheitspolitik

Vor rund 70 Gästen folgte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe am vergangenen Donnerstag der Einladung der Bonner CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Claudia Lücking-Michel und des Evangelischen Arbeitskreises der Bonner CDU in die Bad Godesberger Stadthalle.

Das Thema des Abends lautete „Gesundheitspolitik in christlicher Verantwortung – Erfolge und Herausforderungen“. Ob Palliativversorgung, Telemedizin oder Landarztmangel – es gab kaum ein gesundheitspolitisches Thema, das im Laufe des Abends keine Erwähnung fand. In seinem Impulsvortrag zu Beginn der Veranstaltung betrachtete der Bundesgesundheitsminister insbesondere aktuelle gesundheitspolitische Entwicklungen. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass die Internationalisierung auch vor der Gesundheitspolitik nicht Halt macht. So sind Epidemien in Afrika auch für uns in Europa längst nicht mehr zu vernachlässigen. Darüber hinaus stellte Gröhe unter anderem die Verbesserungen durch die in der laufenden Legislaturperiode verabschiedeten Pflegestärkungsgesetze heraus. Gleich mehrfach betonte der Minister die Bedeutung des Standortes Bonn für die Gesundheitspolitik. Dies gelte nicht nur für sein eigenes Ministerium, sondern ebenso für etablierte Institutionen wie das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.

In der abschließenden Fragerunde entwickelte sich eine lebhafte und interessante Diskussion über vielfältige Aspekte der gesundheitspolitischen Entwicklung. Herzlichen Dank für die gelungene Veranstaltung!

Bundesminister Dr. Gerd Müller: „Eine Welt – unsere Verantwortung“, 16.03.2017, Deutsche Welle, Bonn

Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Dr. Claudia Lücking-Michel war Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller MdB am 16. März 2017 in der Deutschen Welle in Bonn zu Gast. Mehr als 200 Gäste waren gekommen, um seinen Vortrag mit anschließendem Bürgergespräch zum Thema „Eine Welt – unsere Verantwortung“ zu hören. An Ständen im großen Foyer des Senders konnten sich die Besucher zudem auf dem „Markt der Möglichkeiten“ über mehr als 20 verschiedene Organisationen aus der Entwicklungszusammenarbeit informieren.

In seinem Vortrag nahm Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller Bezug auf die globalen Herausforderungen der Entwicklungspolitik. So sprach er über Themen wie Flucht und Klimawandel sowie die Mammutaufgabe, die Globalisierung gerechter zu gestalten. Müller konnte dabei über viele praktische Erfahrungen aus seinen zahlreichen Aufenthalten in Entwicklungsländern berichten. Während die Globalisierung in Europa als Chance aufgenommen wird, zeigt sie in der Dritten Welt oft vielfältige negative Effekte. Ein Beispiel ist die Globalisierung von Informationen: Kinder in der Dritten Welt sehen die Chancen und Entwicklungen in den westlichen Staaten und verlassen deshalb ihr Land. Zusätzliche Migrationsströme sind die Folge.

BM Müller befasste sich  auch mit der Entwicklung der Weltbevölkerung. Diese wächst jährlich um 80 Millionen Menschen an. Vor allem in Indien und Afrika vergrößert sich die Bevölkerung rasant. Bis zum Jahr 2050 wird sich die Weltbevölkerung verdoppelt haben. „Daraus ergeben sich dramatische Herausforderungen“, mahnte der Minister.

Müller setzt sich daher für eine neue Form der Zusammenarbeit mit dem Chancenkontinent Afrika ein. Er stellte mit dem sogenannten „Marshallplan mit Afrika“ keinen „Notfallplan“, sondern vielmehr ein Gesamtkonzept, basierend auf der Eigenverantwortung Afrikas und der Zusammenarbeit mit Reform-Champions vor. Die Eckpunkte für den Marshallplan mit Afrika hatte Müller zu Beginn des Jahres im Bundestagsausschuss für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit vorgestellt. Hierzu konnten Bürgerinnen und Bürger Rückmeldungen und Kommentierungen abgeben, die nun in die Planungen eingearbeitet werden.

Abschließend gab Bundesminister Müller ein klares Bekenntnis zu Bonn: Es ist gut und wichtig, dass Bonn nach wie vor der erste Regierungssitz des BMZ sei. Bonn böte die Möglichkeit zur optimalen Zusammenarbeit mit den ansässigen UN-Organisationen. Der Wert Bonns als entwicklungspolitisches Zentrum steige zudem auch in Zukunft, da ein weiteres UN-Büro nach Bonn kommt: Am 3. Mai 2017 wird das neue Investitions- und Technologieförderungsbüro (ITPO) der UNIDO von Müller feierlich in Bonn eröffnet.