Mitmachen - die Seite für junge Leute

Das haben meine Praktikantinnen und Praktikanten erlebt:

  • Praktikumsbericht von Caroline Przybilla

Bei Klassenfahrten nach Berlin ist ein Zuschuss des Deutschen Bundestages möglich. Das Programm beinhaltet dann einen Besuch des Bundestages.

Gerne besuche ich Bonner Schulen für Diskussionsrunden und einen gegenseitigen Austausch – nicht nur am Tag der Kinderrechte oder am Europa-Aktionstag.

Weitere Informationen für Kinder und Jugendliche:

„Mitmischen.de“ ist das Internet-Jugendportal des Deutschen Bundestages, mit einer auf Jugendliche und junge Erwachsene abgestimmten Berichterstattung aus dem deutschen Parlament. Die redaktionelle Arbeit übernehmen ausschließlich junge Autoren. Hier geht es zur Seite.

„Kuppelkucker.de“ ist das Internet-Kinderportal des Deutschen Bundestages. Die Seite richtet sich an Kinder zwischen 5 und 11 Jahren. Sie bietet Informationen über die parlamentarische Arbeit, das demokratische System und das Reichstagsgebäude, sowie aktuelle Nachrichten aus dem Bundestag. Für Kinder, die noch nicht lesen können, werden Texte und Nachrichten als Sprachausgaben angeboten. Hier geht es zur Seite.

Der Deutsche Bundestag vergibt Stipendien für ein Austauschjahr in den USA an Schülerinnen und Schüler und junge Berufstätige. Alle Informationen zum Parlamentarischen Patenschafts-Programm hier und hier.

„Jugend und Parlament“ ist ein groß angelegtes Planspiel, bei dem 315 Teilnehmende im Alter zwischen 16 und 20 Jahren für 4 Tage in die Rolle von Bundestagsabgeordneten schlüpfen. Die Teilnehmer werden dabei von den Abgeordneten nominiert. Alles Infos hier.

Der Deutsche Bundestag bietet auch weitere Jugendprojekte an, z.B. das Planspiel „Parlamentarische Demokratie spielerisch erfahren“ sowie die Kindertage für Kita-Kinder und Schüler bis zur sechsten Klasse. Infos hier.

Unterrichtsmaterialen und weitere Publikationen für Kinder und Jugendliche gibt es hier.

Praktikum

Bericht aus Bonn, Ausgabe 5

Noch gut eine Woche bis zum Wahltag und wir alle sind mittendrin – im Wahlkampfmodus. Am letzten Wochenende haben wir nochmal eine neue Stufe gezündet und die Intensität gesteigert. Beim großen connect17-TÜRnier traten jeweils zwei Wahlkreise gegeneinander an, die Bilanz: Mehr als 60.000 Haustüren in zwei Tagen. Wie Bonn abgeschnitten hat, lesen Sie in dieser Ausgabe. Außerdem: Berichte über die Besuche der Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und des Parlamentarischen Staatssekretärs Jens Spahn.

Praktikumsbericht von Caroline Przybilla (12.6. bis 7.7.17)

Mein Praktikum in Berlin begann zunächst ruhig – da keine Sitzungswoche war, konnte ich mich zunächst in aller Ruhe einfinden und den Bundestag kennenlernen. Doch merkte ich schnell, dass es nicht lange so bleiben würde: Bei der Bürorücksprache zwischen Bonn und Berlin gingen wir gemeinsam den Terminkalender von Frau Dr. Lücking-Michel durch, in dem nicht nur eine Sitzung oder Veranstaltung auf die nächste folgt, sondern diese häufig sogar parallel stattfinden. Auch das Wochenende ist natürlich ebenso reich an Terminen.

Während Frau Dr. Lücking-Michel also ihrer Arbeit im Wahlkreis nachging, konnte ich in Berlin die Aufgaben des Abgeordnetenbüros kennenlernen. Dazu gehören unter anderem die Bearbeitung von Bürgeranfragen, Erstellung von Pressemitteilungen, die inhaltliche Zuarbeit und die Betreuung der Social Media Präsenz.

Mit Beginn der Sitzungswoche war es mit der Ruhe dann schlagartig vorbei – es ging von einer Sitzung zur nächsten, zunächst in die AGs, dann in die Ausschüsse und die parlamentarischen Gruppen. In einer Sitzung des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung war Bundesminister Dr. Gerd Müller zu Gast und diskutierte mit den Ausschussmitgliedern über Erfolge und Herausforderungen der Entwicklungspolitik. Im Plenum durfte ich Debatten und Abstimmungen mitverfolgen, unter anderem über Gleichstellungspolitik, zu der auch Frau Dr. Lücking-Michel eine Rede hielt, und war auch bei der Würdigung des verstorbenen Altkanzlers Helmut Kohl anwesend. Ein besonderer Höhepunkt war die Sitzung des Kardinal-Höffner-Kreises, bei der Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Gast war. In intimer Runde fanden hier Diskussion und Gedankenaustausch zu aktuellen Fragen statt.

Als Studentin der katholischen Theologie auf Lehramt war für mich von besonderem Interesse, wie das C den politischen Alltag einer christlichen Abgeordneten und Theologin prägt. Ich habe gelernt, dass ein C im Programm als Indiz für die eigene Verortung und Ausrichtung allerdings nicht automatisch zu eindeutigen Antworten auf alle anstehenden Fragen führt. Häufig muss um Kompromisse gerungen werden, da es auf Sachfragen nicht die eine richtige Antwort gibt.

Das C ist aber auch auf andere Weise im politischen Alltag gegenwärtig: In den Sitzungswochen finden regelmäßig heilige Messen im katholischen Büro und Morgenandachten im Andachtsraum des Reichstages statt, an denen ich ebenfalls teilnehmen durfte. Besonders bewegend war die Totenmesse für Helmut Kohl in der St.-Hedwigs-Kathedrale, rund 400 Mitfeiernde – darunter Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundestagspräsident Norbert Lammert und Kabinettsmitglieder – gedachten in Anerkennung und Dankbarkeit dem Kanzler der Einheit und Ehrenbürger Europas.

Auch außerhalb der Sitzungen im Bundestag durfte ich Frau Dr. Lücking-Michel auf Veranstaltungen begleiten und so einen umfassenden Eindruck von dem Alltag einer Bundestagsabgeordneten gewinnen.

Ganz herzlich möchte ich mich bei dem Mitarbeiter und den Mitarbeiterinnen im Berliner Büro, Herrn Wolbeck, Frau Schneider und Frau Hoffmann, für die freundliche Aufnahme und Betreuung bedanken.

In ihrem spannenden und terminintensiven Alltag im Bundestag durfte ich Frau Dr. Lücking-Michel auf Schritt und Tritt folgen und sie mit meinen Fragen löchern; stets stand sie mir Rede und Antwort. Herzlich sage ich danke und wünsche ihr für den kommenden Wahlkampf viel Erfolg und Gottes reichen Segen.

Praktikumsbericht von Anna-Lena Rüland (15.05.-09.06.2017)

Während meines vierwöchigen Praktikums im Berliner Büro von Frau Dr. Lücking-Michel erhielt ich Einblick in die verschiedensten Arbeitsbereiche des Deutschen Bundestages. Besonders interessant waren für mich als Politikstudentin mit dem Studienschwerpunkt „Internationale Politik“ die Sitzungen des Ausschusses und der Arbeitsgruppe für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Eindrucksvoll und unvergesslich waren in diesem Zusammenhang die Besuche von ausländischen Staatsmännern und –frauen. Deren Gastvorträge im Ausschuss vermittelten mir einen neuen, sehr authentischen Eindruck von den Herausforderungen und Potentialen des von ihnen repräsentierten Landes. Ebenso interessant war es zu sehen, wie innerhalb der Ausschüsse Anträge und Entwürfe bearbeitet werden. Die Diskussionen zwischen den Abgeordneten sowie der Austausch mit Mitarbeitern anderer Bundesbehörden vermittelte mir erstmals einen Eindruck davon, wie lebhaft sich die Zusammenarbeit im Deutschen Bundestag gestaltet.

Ebenso spannend war es für mich, den Abgeordneten-Alltag kennenzulernen. Als gebürtige Bonnerin habe ich mich vor allem dafür interessiert, wie Frau Dr. Lücking-Michel sich für die Belange Bonns und der Region im Bundestag einsetzt. Dass es nicht immer einfach ist, hat mir die Diskussion rund um die Grundgesetzänderungen der Bund-Länder-Finanzenbeziehungne gezeigt.

Im Rahmen des Praktikums hatte ich außerdem die Gelegenheit an vielen interessanten Fraktionsveranstaltungen teilzunehmen und einige Debatten im Plenum mitzuerleben. Während ich mir für die Plenarsitzungen gezielt Debatten heraussuchen konnte, die mich thematisch besonders interessierten, kam ich durch die Veranstaltungen der Fraktion auch mit Politikfeldern und -themen in Kontakt, die ich bedingt durch meinen Studienfokus zuvor nur am Rande verfolgt habe. Am Ende des Praktikums kann ich also mit Zuversicht sagen, dass ich ein gutes Gesamtbild der momentan dringlichsten innen- und außenpolitischen Politikdebatten erhalten habe.

Abseits des parlamentarischen Betriebs konnte ich viel darüber erfahren, was die Bürger und Bürgerinnen in Bonn beschäftigt und bewegt. Die fachgerechte Beantwortung von Bürgeranfragen zu den unterschiedlichsten Themen hat mich anfangs vor eine große Herausforderung gestellt. Bei der Recherche zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und dem aktuellen Stand der parlamentarischen Diskussion konnte ich aber auch viel Neues lernen und Einblick in die Arbeit der verschiedenen Arbeitsgruppen der Fraktion erhalten. Tatkräftige Unterstützung erhielt ich bei der Erledigung solcher Aufgaben stets von den Mitarbeitern des Büros. Für die sehr gute Betreuung und das herzliche Willkommen des Teams möchte ich mich an dieser Stelle ganz besonders bedanken.

Zusammenfassend kann ich festhalten, dass das Praktikum im Abgeordnetenbüro von Frau Dr. Lücking-Michel mit Sicherheit zu einer der lehrreichsten und spannendsten praktischen Erfahrungen zählt, die ich bisher sammeln konnte. Ich bin Frau Lücking-Michel sehr dankbar, dass sie mir diese einmalige Möglichkeit gegeben hat und ich wünsche ihr für den anstehenden Wahlkampf viel Erfolg und Glück!

Praktikumsbericht von Pia Schnakenberg (28.2. bis 31.3.)

24 Tage lang habe ich mein Praktikum bei Frau Lücking-Michel im deutschen Bundestag absolviert. Direkt am Reichstag und hinter dem Brandenburger Tor hatte ich meinen Arbeitsplatz, zusammen mit den Mitarbeiterinnen und dem Mitarbeiter im Abgeordnetenbüro. Meine ersten Tage fielen in eine sitzungsfreie Woche, sodass ich mich in Ruhe in die Arbeit eines Abgeordnetenbüros einfinden und die Gebäude des Bundestages wie auch das Reichstagsgebäude kennen lernen konnte.

Die Arbeit kam schnell: Bürgeranfragen müssen beantwortet, Pressemitteilungen verfasst werden, dazu kamen Texte für Newsletter, Facebook und Hintergrundpapiere. In den drei Sitzungswochen, die ich im Laufe meines Praktikums miterleben durfte, hatte ich die Möglichkeit, hinter sonst verschlossene Türen zu blicken. Unter anderem durfte ich Frau Lücking-Michel zu den fraktionsinternen Arbeitsgruppen (AG) ihrer beiden Ausschüsse begleiten. In diesen wurde die abschließende Vorarbeit zu den Ausschusssitzungen besprochen. Die AG-Mitglieder verständigten sich gemeinsam über Abstimmungen zu Anträgen, die dem Ausschuss vorlagen. Sie besprachen aktuelle Themen mit Experten, die sie in die AG eingeladen hatten, und gaben Hinweise zu wichtigen Terminen und Veranstaltungen.

Dann ging es in die Ausschüsse am Mittwochmorgen. Da sich die Ausschüsse, in denen Frau Lücking-Michel sitzt, immer überschneiden, blieb ich im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (AWZ), während meine Abgeordnete zwischen den Ausschüssen hin und her pendelte. Als Praktikantin saß ich auf der Empore und guckte mir das Geschehen von oben an. Im AWZ war die Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen zu Besuch. Gerade als entwicklungspolitisch interessierte Praktikantin war der Besuch der Bundesverteidigungsministerin ein ganz persönliches Highlight für mich.

Ab Mittwochnachmittag begannen die Plenarsitzungen. Als Praktikantin im deutschen Bundestag hatte ich die Chance, mich für jede Plenarsitzung anzumelden und diese auf der Besuchertribüne zu verfolgen. Leider waren zur Eidesleistung von Herrn Frank-Walter Steinmeier zum neuen Bundespräsidenten alle Karten schon vergeben. Jedoch hatte ich die Möglichkeit, vor dem Plenarsaal diesen Staatsakt mitzuverfolgen, auch dies war ein besonderes Erlebnis.

Zu den festen Terminen wie AG und Ausschusssitzungen kamen auch Einladungen zu Diskussionen, parlamentarischen Abenden, Reden und Ausstellungen, zu welchen ich Frau Lücking-Michel begleiten konnte. Meine Hauptaufgabe war es, bei diesen Veranstaltungen mitzuschreiben und zu fotografieren, um im Anschluss Texte für den Newsletter und Facebook zu verfassen. Auf jeder Veranstaltung habe ich neue Erkenntnisse mitnehmen dürfen.

Einer meiner Lieblingsveranstaltungen war das Treffen der Referentinnen und Referenten, die für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) an den deutschen Botschaften und Ständigen Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland weltweit tätig sind. Nach der sehr interessanten Diskussionsrunde habe ich mich zusammen mit Frau Lücking-Michel und den Referentinnen und Referenten aus Jordanien, Palästina, Ägypten und Gaza über die aktuelle Situation in diesen Ländern und den Nachbarländern ausgetauscht.

Ein solcher Einblick in die direkte Gestaltung und Umsetzung der Politik war für mein politisches Verständnis enorm wertvoll. Mitgenommen habe ich auch ein umfassendes Wissensspektrum zu politischen Themen und Aufgabenbereichen.

Für die Realisierung so einer Möglichkeit möchte ich mich ganz herzlich bei Frau Lücking-Michel und ihrem Team bedanken!

Praktikumsbericht von Nomin-Erdene Nyamsambuu (16.1. bis 17.2.2017)

Als eine Politik-Studentin mongolischen Ursprungs finde ich das politische System Deutschlands und insbesondere die Arbeitsweise des Parlaments sowie der Abgeordneten höchst interessant. Somit stand auch ein Praktikum im Bundestag schon lange auf meiner Todo-Liste. Die Gelegenheit, dies im Abgeordnetenbüro von Frau Dr. Claudia Lücking-Michel, also bei meiner Abgeordneten aus Bonn, war natürlich das Sahnehäubchen. Da meine ersten zwei Wochen Sitzungswochen waren, konnte ich durch die Teilnahme an Arbeitsgruppen- und Ausschusssitzungen sofort einen ungefilterten Einblick in das parlamentarische Geschehen bekommen. Nennenswert und beeindruckend war es, mitzuerleben, wie Frau Lücking in dieser Zeit zwei Anträge ins Plenum einbrachte.

Da ich mich im Studium intensiv mit den Vor- und Nachteilen der Entwicklungshilfe in Afrika auseinandergesetzt hatte, war es für mich besonders spannend, als Minister Dr. Gerd Müller im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung seinen „Marshallplan mit Afrika“ vorstellte, der die Geber-Nehmer Mentalität durch Eigenverantwortung und –initiative ersetzt. Dabei wurde auch lebhaft über die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen der EU mit den AKP-Staaten diskutiert, zu dem ich im Rahmen meiner Aufgaben Briefings erstellt habe.

Ein Highlight meines Praktikums war die offene Fraktionssitzung mit dem Bundesinnenminister Thomas De Maizière zum Thema Doppelte Staatsbürgerschaft in Deutschland, sowie das Netzwerkerinnentreffen mit unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Da der Alltag einer Abgeordneten jedoch nicht nur aus der parlamentarischen Arbeit besteht, sondern auch zahlreiche Termine und Veranstaltungen den Kalender füllen, hatte ich die Möglichkeit, Frau Dr. Lücking-Michel bei sämtlichen Workshops, Diskussionsveranstaltungen oder auch mal zu Jubiläumsfeiern zu begleiten und habe dabei viel über die Zusammenarbeit der in Berlin ansässigen Institutionen und Ministerien mit dem Bundestag erfahren.

Neben alldem haben die sehr talentierten und aufgeschlossenen Mitarbeiter Frau Hoffmann, Frau Schneider und Herr Wolbeck mich in ihr Team eingebunden und die ereignisreichen fünf Wochen mit Freude gefüllt. Dafür bedanke ich mich!

Praktikumsbericht von Dennis Frühbrodt (2. bis 30.11.2016)

Ich heiße Dennis Frühbrodt und habe im November 2016 ein Praktikum bei Frau Dr. Lücking-Michel absolvieren dürfen. Nun ist der folgende Text ein weiterer Praktikumsbericht unter vielen. Allerdings ist jeder Bericht in der Hinsicht einzigartig, als das er versucht, die Eindrücke und die Erlebnisse der Praktikanten in Worte zu fassen, wobei jeder von ihnen dabei andere Schwerpunkte setzt.

Ich habe mir lange überlegt, welche Schwerpunkte für mich wichtig sind und möchte mich dabei auf drei beschränken, obwohl die gesammelten Eindrücke und Erlebnisse wahrscheinlich ein ganzes Buch füllen könnten. Zunächst möchte ich den offenkundigen Bereich der Arbeit ansprechen, wobei ich diesen in „Arbeit im Büro“ und in „Arbeit unterwegs“ teilen möchte, womit der Großteil meiner Arbeit beschrieben wird. Folgend und als letzter Schwerpunkt soll versucht werden, zu zeigen, warum ich überhaupt das tue, was ich tue. Also, was meine Motivation war, bei Frau Lücking-Michel ein Praktikum gemacht zu haben.

Arbeit im Büro – Hier ist ganz klar die Recherche und vorbereitende Arbeit hervorzuheben. Sie bildet das Fundament aller weiteren Arbeit. Seien es Terminabsprachen, Erstellung von Briefings, Medienauswertungen, Telefonkonferenzen oder Protokolle verfassen, um nur einige der Bereiche zu nennen, die während der Arbeit im Büro anfallen. Sie helfen alle dabei, Frau Lücking-Michel bei Ihrer Arbeit zu unterstützen. Ich habe mich persönlich sehr darüber gefreut, dass ich ab Tag 1 direkt ins „kalte Wasser“ geschmissen wurde und mit den verschiedensten Aufgaben bereut wurde. Damit konnte ich nicht nur zeigen, dass ich von Beginn an einen Mehrwert für Frau Lücking-Michel leisten kann, sondern es zeigte auch mir, dass ich von Anfang an ein Teil des Teams war.

Arbeit unterwegs – Man weiß bzw. kann sich denken, dass Politiker bei Veranstaltungen zu Gast sind, zu Podiumsdiskussionen eingeladen werden, Vorträge halten, aber auch in verschiedenen Ausschüssen Mitglied sind, an Plenarsitzungen teilnehmen oder bei Konferenzen anwesend sind, um nur einige der Arbeiten zu nennen, die unter „unterwegs“ verstanden werden sollen. All diese Tätigkeiten sind das Ergebnis der Vorarbeit aus dem Büro und helfen dabei Ideen in die Praxis umzusetzen. Von dieser „Arbeit unterwegs“ möchte ich gerne zwei Erfahrungen teilen Die eine Erfahrung aus Bonn, die andere in der Zeit aus Berlin. Ich hatte das Glück, Frau Lücking-Michel für eine gute Woche in Bonn zu den verschiedensten Terminen begleiten zu dürfen. Auch wenn es nur für eine Woche war, muss ich sagen, viel dazu gelernt zu haben. Die wichtigste Erkenntnis war wohl, die Sichtweise eines Mitarbeiters einnehmen zu dürfen und somit alle Termine über den Tag und die Woche hinweg in ihrer Ganzheit zu betrachten. Die Vorbereitung der Termine, die verschiedenen Themen und die Zielgruppenansprache die damit einhergeht sind nur einige Aspekte, die aus dieser Erkenntnis folgen. In Berlin hatte ich die Gelegenheit, als Mitarbeiter ins Parlament und seine Häuser gehen zu dürfen. Was mich wirklich erstaunt hat, war die Offenheit und Nähe innerhalb der Häuser und unter den Abgeordneten und deren Mitarbeiter fraktionsübergreifend. Da ich Politik in Berlin bisher nur aus der Distanz betrachten konnte, war dieser Sichtwechsel für mich einmalig und auch wertvoll, wofür ich Frau Lücking-Michel und ihren Mitarbeitern zur Ermöglichung dieser Erlebnisse sehr dankbar bin.

Motivation – Meine „Grundmotivation“ ist einfach gesagt, dass ich ‚Politik verstehen‘ möchte. Nun ist die Umsetzung dieser Motivation wohl mehr als lebensfüllend und wahrscheinlich nie zufriedenstellend zu bejahen. Wenn man aber so einer riesigen Herausforderung gegenübersteht, ist es hilfreich, zum einen einfach anzufangen und zum anderen es in kleinen Schritten abzuarbeiten. Daher war bei Frau Lücking-Michel konkret das Ziel, einen Einblick in den Alltag einer Bundestagsabgeordneten zu erhalten, den ich weiter oben versucht habe wiederzugeben. Meiner Meinung nach ist das Ziel absolut erreicht worden. Und ich bin insgesamt über die Erlebnisse und Erfahrungen während meines Praktikums froh – und glücklich, dass ich mir die Zeit genommen habe, jenes zu tun, was mich interessiert.

Frühbrodt

Praktikumsbericht von Dmitry Erokhin (19.-30.9.2016)

Mein Name ist Dmitry Erokhin, ich studiere Volkswirtschaftslehre an der Bonner Universität und komme ursprünglich aus Russland. Von dem 19. bis zum 30. September 2016 habe ich ein zweiwöchiges Praktikum im Bonner Wahlkreisbüro von Frau Dr. Claudia Lücking-Michel gemacht. Das war eine besonders gute Möglichkeit für mich, das politische Leben Deutschlands aus der Binnenansicht kennenzulernen und sogar ein bisschen mitzugestalten.

Jede Woche fing mit einer Telefonkonferenz zwischen Berlin und Bonn an, bei der das Wichtigste für die Woche besprochen und geplant wurde. Und dann ging es los. Ich wurde in ganz unterschiedliche Arbeitsbereiche eingeführt und konnte in unterschiedliche Themenfelder hineinschnuppern.

Ein fester Bestandteil der organisatorischen Arbeit im Büro ist das Zusammenstellen von Briefings zu verschiedensten Veranstaltungen, Recherchen zu aktuellen Themen, wodurch ich auch viel Neues und Interessantes für mich selber erfahren konnte. Besonders anregend fand ich jedoch die Beantwortung von Anfragen von Organisationen und Bürgern. Dabei versucht man sich intensiv in die Rolle der Abgeordneten hineinzuversetzen. Aber auch Pressemeldungen, Berichte für die Internetseite sowie diverse Glückwünsche und Grußworte waren dabei.

An einem Tag habe ich mich z.B. ganz intensiv mit dem Eisenbahnkreuzungsgesetz beschäftigt, um hier eine Folgenabschätzung einer möglichen Gesetzesnovellierung abzugeben. Es hat mich wirklich gefreut, auf diese Art und Weise persönlich in die parlamentarische Diskussion einbezogen zu werden.

Wenn man bei einer Bundestagsabgeordneten ein Praktikum macht, kommt man natürlich mit eigenen Fragen zu tagespolitischen und lokalen Themen. Hier wurde sich viel Zeit genommen, mir ausführlich und detailliert komplexe Sachzusammenhänge und unterschiedliche Motivlagen zu erklären. Alles in allem war das Praktikum eine sehr gute Erfahrung und eine aktive Bekanntschaft mit der deutschen Politik für mich.

Ich bedanke mich bei Frau Dr. Claudia Lücking-Michel ganz herzlich für diese Chance. Aber auch den MitarbeiterInnen des Bonner Büros Frau Höller, Herrn Kolb und Herrn Wolf möchte ich meinen Dank dafür aussprechen, dass sie mich sehr freundlich aufgenommen haben und immer hilfsbereit waren. Leider verging die Zeit sehr schnell und, ehe ich mich versah, war das Praktikum auch schon zu Ende.

Erokhin

Praktikumsbericht von Stella Middelhauve (05.09 bis 30.09.16)

Zur Vorbereitung auf mein bevorstehendes Studium der Politikwissenschaften habe ich vier Wochen lang ein Praktikum in Bonn und Berlin absolviert. Mir war es dabei sehr wichtig, einen detaillierten Einblick sowohl in die Wahlkreispolitik wie auch in die Landespolitik zu erhalten, weshalb ich jeweils zwei Wochen in beiden Städten verbrachte.

Was mich am meisten überraschte, war zunächst die Vielfältigkeit der Aufgaben im Wahlkreisbüro und das Vertrauen der Mitarbeiter. Manch einer hat schon das eine oder andere Praktikum absolviert, wo der Praktikant als „Putzfee“ fungierte, im Wahlkreisbüro war jedoch das Gegenteil der Fall: Ich war vielmehr eine „Schreibfee“. Während meiner Zeit in Bonn wurde ich mit den unterschiedlichsten Schreibaufgaben betraut, die mich herausforderten und meinen Horizont erweiterten. Damit war ich sehr zufrieden!

Als besonders spannend empfand ich es, zu einer Debatte zur Thematik der Ganzkörperverschleierung zu recherchieren sowie diese zu verfassen, oder auch Glückwunschschreiben zu den unterschiedlichsten Anlässen zu erstellen. Als Bonnerin haben mich die Bürgeranfragen und deren Anliegen natürlich auch besonders interessiert. Frau Lücking-Michel durfte ich bei zahlreichen Terminen begleiten. Beispielsweise hatte ich die Möglichkeit, die Ausstellung der LVR-Klinik „Verrückte Zeiten“ zu besuchen, aber auch der Besuch der Förderschule „Rheinschule“ eröffnete für mich faszinierende neue Sichtweisen und Einblicke. Gerade bei der aktuellen Diskussion zur Inklusion war es sehr aufschlussreich, die Perspektive der Betroffenen zu erfahren.

Da ich in Berlin zwei Sitzungswochen erlebte, bot sich auch hier für mich die Möglichkeit, eine Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen zu besuchen und renommierte Persönlichkeiten kennenzulernen. Im Ausschuss für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit konnte ich etwa den Ausführungen von Vertretern des Deutschen Akademischen Austauschdienstes lauschen. Und den Austausch von Opposition und Koalition hautnah miterleben.

Besonders berührt hat mich der Besuch in der Flüchtlingsunterkunft im stillgelegten Flughafen Berlin-Tempelhof. Im Mittelpunkt stand dort die Kampagne „Zirkus macht stark“, wo die Geflüchteten die Möglichkeit erhielten, ihre akrobatische Seite zu entdecken. Die immense Wichtigkeit solcher Angebote wird einem vor Ort besonders deutlich; Bewegung hilft den Betroffenen, die erlebten Traumata zu verarbeiten.

Aber auch der parlamentarische Abend von „kulturweit“, die zahlreichen Diskussionen, die Bandbreite aller Veranstaltungen haben mich nachhaltig beeindruckt und sicherlich gut auf mein Studium vorbereitet.

Schlussendlich möchte ich mich bei Frau Dr. Lücking-Michel und ihren Mitarbeitern bedanken, die mir einen facettenreichen und durchweg interessanten Einblick in die Wahlkreispolitik und Arbeit im Bundestag ermöglicht haben. Diese Art von Praktikum kann ich jedem nur ans Herz legen!

Middelhauve

Praktikumsbericht Christiane Landwehr (29.8. bis 30.9.2016)

Von Ende August bis Ende September 2016 habe ich ein fünfwöchiges Praktikum im Berliner Bundestagsbüro von Frau Dr. Claudia Lücking-Michel gemacht. Da meine erste Praktikumswoche mit dem Ende der Parlamentarischen Sommerpause zusammenfiel, hatte ich die Zeit mich ein bisschen einzuarbeiten – und Gelegenheit, mich ansatzweise mit dem Wegelabyrinth in und unter den Parlamentsgebäuden vertraut zu machen, bevor das politische Leben bereits in der darauffolgenden Woche, einer Haushaltswoche, und den anschließenden zwei Sitzungswochen schnell wieder an Fahrt aufgenommen hat.

Fester Bestandteil jeder Woche ist die Bürorücksprache am Montag, in der mit dem Wahlkreisbüro in Bonn, die Woche koordiniert und Termine besprochen werden. In den Sitzungswochen startet die gemeinsame Arbeit der Abgeordneten gleich dienstagmorgens mit den Sitzungen der Arbeitsgruppen, in denen fraktionsinterne Themen bearbeitet und abgesprochen werden, bevor sie in die Ausschüsse kommen, die immer mittwochs tagen.

Weitere zahlreiche und sehr abwechslungsreiche Termine – zu denen mich Frau Lücking-Michel immer ganz selbstverständlich mitgenommen hat – folgten dann an den Nachmittagen: Fachgespräche, Kongresse, Außentermine und parlamentarische Gruppe sind hier nur einige Beispiele.

Selbst an den Abenden durfte ich die Abgeordnete zu spannenden Veranstaltungen begleiten. Bei Podiumsdiskussionen, Jubiläumsfeierlichkeiten und Empfängen, zu denen verschiedene Verbände und Organisationen eingeladen haben, hatte ich die Möglichkeit, tolle Initiativen und Projekte kennenzulernen und mit interessanten Menschen ins Gespräch zu kommen.

Auch im Büro wurde ich von Anfang an mit den unterschiedlichsten Aufgaben betraut, durch die ich Einblick in verschiedenste Themenfelder bekomme habe: Ich verfasste Beiträge für den Newsletter, beschäftigte mich mit Bürgeranfragen, bereitete Briefings für Veranstaltungen vor oder macht einige Recherchearbeiten.

Darüber hinaus blieb aber immer auch Zeit im Rahmen des Praktikantenprogramms der CDU/CSU-Fraktion an Gesprächsrunden und einer Führung durch den Reichstag teilzunehmen, auf eigene Faust die architektonisch vielfältigen Gebäude des Bundestags zu erkunden oder von der Besuchertribüne aus Plenardebatten zu verfolgen.

Ein besonderes Highlight meines Praktikums war die Konferenz des International Panel of Parliamentarians for Freedom of Religion or Belief (IPPFoRB), an der ich mit Frau Dr. Lücking-Michel teilgenommen habe. Drei Tage lang haben 100 Parlamentarier aus über 50 Ländern, sowie Religionsvertreter, Sonderbeauftrage der UNO und Experten aus Nichtregierungsorganisationen über das Thema Religionsfreiheit diskutiert und sich gemeinsam für den Schutz dieses gefährdeten Rechts eingesetzt. Am letzten Tag der politischen Konferenz hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Rede gehalten, in der sie selbst für Religionsfreiheit und die Toleranz gegenüber anderen Religionen und Weltanschauungen geworben hat.

Ich bedanke mich sehr herzlich bei Frau Lücking-Michel für die Chance, den politischen Alltag selbst hautnahe miterleben zu können. Ich habe in dieser Zeit viele Einblicke gewonnen und Erfahrungen gemacht, die mich sehr bereichert haben. Zuletzt, jedoch nicht weniger herzlich, möchte ich auch den MitarbeiterInnen im Berliner Büro, Frau Hoffmann, Frau Schneider und Herrn Wolbeck danken, die mich sofort sehr freundlich ins Team integriert haben und für jede Frage ein offenes Ohr hatten. Aufgrund der wertschätzenden Atmosphäre im Büro habe ich mich von Anfang an sehr wohlgefühlt, sodass die fünf Wochen wie im Flug vergangen sind.

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Praktikumsbericht Janik Dienst (30.5. bis 8.7.2016)

Von Ende Mai bis Anfang Juli habe ich mein Praktikum im Berliner Bundestagsbüro bei Frau Lücking-Michel gemacht. Seit langer Zeit interessiere ich mich für Politik und Geschichte. Ein Praktikum im Herzen der deutschen Demokratie zu machen, war für mich also eine verlockende Möglichkeit, die ich gerne angenommen habe.

Im politischen Alltag hatte ich die Möglichkeit, zahlreiche Erfahrungen sammeln zu können. Während es am Montag in Berlin noch relativ ruhig zugeht, da alle Abgeordneten aus ihrem Wahlkreis anreisen, ist die restliche Woche bereits verplant. In der Bürorücksprache, die meistens Montag stattfindet, koordinieren sich das Bundestagsbüro und das Wahlkreisbüro für die kommenden Wochen.

Die Arbeit wartete trotzdem nicht, meist hatte ich viel mit Öffentlichkeitsarbeit zu tun. Bürgeranfragen mussten beantwortet und Recherchearbeit für die bevorstehenden Arbeitsgruppen und Ausschüsse betrieben werden. Auch Texte für Facebook und den Bericht aus Berlin habe ich verfasst.

Miterleben kann man das politische Leben in Berlin ab Dienstag in den Arbeitsgruppen. Fraktionsintern sprechen sich die jeweiligen Abgeordneten ab, zu Themen, die am darauffolgenden Tag im Ausschuss oder im Plenum angesetzt sind. Um die Fülle der Themen auf professionellem Niveau bearbeiten zu können, ist jeder Abgeordnete in einem bestimmten Thema Experte, sogenannter Berichterstatter. Feststellen lässt sich aber ganz schnell: In den jeweiligen Ausschüssen wird viel und lange gesprochen. Im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gab es in jeder Sitzung interessante Gäste: UN-Beauftragte, die über die Entwicklung von Projekten und Missionen berichtet haben, und natürlich die Unterrichtungen der Bundesregierung, die sich den kritischen Fragen der Abgeordneten stellen mussten. Mein Highlight war die Delegation um den Präsidenten der Nationalversammlung der Islamischen Republik Pakistan.

Ich habe also in der ersten Woche bereits die politische Arbeitsweise im Bundestag viel besser zu verstehen gelernt. Durch die intensiven Diskussionen in den Ausschüssen kennt man meist schon die Gegenargumentation der Opposition, die später im Plenum wiedergegeben werden. Natürlich muss für die Sitzungen auch vieles vorbereitet werden. Während der Arbeit im Bundestag habe ich deshalb viele Texte er- und verarbeiten müssen. Durch die fertigen Pressemappen bleibt einem zwar das Suchen der wichtigen Artikel in den einzelnen Zeitungen erspart, das Lesen jedoch nicht. Dadurch konnte ich mein Wissensspektrum zu interessanten politischen Themen enorm vergrößern. Denn Briefings für Frau Lücking-Michel zu erstellen, lag oft an der Tagesordnung.

Ein großes Projekt, das ich während meiner Zeit im Praktikum bearbeitet habe, war das AfD Grundsatzprogramm. Das Kommentieren des Programms hat zwar einige Zeit und viel Recherche beansprucht, allerdings auch gezeigt, welche Themen und Argumente die Partei liefert.

Frau Lücking-Michel hat keine Gelegenheit ausgelassen, mich zu interessanten Veranstaltungen, Fachgesprächen, Sitzungen oder Abendveranstaltungen mitzunehmen. Die Fachgespräche der Fraktion waren vor allem hilfreich, sich zu komplexen Themen durch Expertengespräche und Diskussionen Meinungen auf fundierten Fakten bilden zu können. Zum internationalen politischen Austausch wurden auch Delegationen aus fremden Länder eingeladen, an deren Treffen ich auch teilnehmen durfte.

Trotz der zahlreichen Termine und Gespräche hat Frau Lücking-Michel gerne Besuchergruppen aus dem Wahlkreis empfangen. Oft waren Schüler oder Studentengruppen zu Gast, die die Möglichkeit genutzt haben, die Gebäude des Bundestages besichtigen zu können und vor allem mit Frau Lücking-Michel Diskussionen zu führen.

Die wohl bedeutendsten Themen während meiner Praktikumszeit waren die Abstimmung über den Brexit, die Verabschiedung des neuen Sexualstrafrechts und die Debatte über das bevorstehende Bundesteilhabegesetz. Interessant für mich war es zu sehen, dass zuvor behandelte politische Themen im Bundestag kurze Zeit später in den Presseportalen diskutiert wurden.

Natürlich habe ich auch bekannte Persönlichkeiten aus der Politik hautnah miterleben dürfen. Während Claudia Roth es oft geschafft hat, langwierige Diskussionen im Ausschuss durch enthusiastische Redebeiträge etwas aufzulockern, bin ich mit Ursula von der Leyen und großem Sicherheitsaufgebot Aufzug gefahren. Anton Hofreiter schlendert gerne mit seinem Sakko über der Schulter durchs Gebäude, Mittags am Nachbartisch isst Thomas Oppermann mal mit Mitarbeitern zu Mittag oder Gregor Gysi grüßt einen morgens auf den Fluren zum Reichstag.

Abschließend lässt sich sagen, dass ich die Zeit im Bundestag sehr genossen habe. Das A und O für einen erfolgreichen Parlamentarier, das hat sich schnell gezeigt, sind jedoch die Mitarbeiter hinter ihm. Danke für die tolle und interessante Zusammenarbeit mit Frau Lücking-Michel und ihrem Team!

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