Begegnungen

Sommerempfang der Frauen Union Bonn

Am kommenden Mittwoch, den 14. Juni 2017, findet ab 19 Uhr der Sommerempfang der Frauen Union Bonn statt. Ich bin als Gastrednerin eingeladen und werde zu dem Thema „Frauen entscheiden Zukunft. Ein Blick auf die Bundestagswahl aus Frauensicht.“ sprechen.

Die Veranstaltung wird im Frauenmuseum (Im Krausfeld 10, 53111 Bonn) stattfinden. Ich würde mich sehr freuen, Sie dort zu treffen.

Podiumsdiskussion am Carl-von-Ossietzky Gymnasium

Einen kleinen Vorgeschmack auf den kommenden Wahlkampf habe ich Anfang März am Carl-von-Ossietzky Gymnasium erhalten: Meine Bonner Bundestagskollegen und ich stellten uns gemeinsam den Fragen einiger Schülerinnen und Schüler. Herzlichen Dank für die Einladung und den Bericht, der hier zu finden ist.

Zu Gast bei HELP – Hilfe zur Selbsthilfe e.V.

Die humanitäre Hilfsorganisation Help – Hilfe zur Selbsthilfe e.V. mit Hauptsitz in Bonn habe ich heute besucht. Seit 1981 ist die Hilfsorganisation rund um den Globus aktiv und leistet in einer Vielzahl von Projekten – insbesondere im Hinblick auf Not- und Katastrophenhilfe – tolle Arbeit. Besonders habe ich mich daher darüber gefreut, dass ich im Mai in das Kuratorium von Help berufen werde. Vielen Dank für den spannenden Termin und schon einmal auf gute Zusammenarbeit!

Freiluftwohnen in der Bonner Innenstadt

Heute Mittag habe ich die Aktion „Freiluftwohnen“ des Vereins für Gefährdetenhilfe, des Caritasverbands der Stadt Bonn und des Hauses Maria Königin Bonn auf dem Münsterplatz besucht. In Bonn kommen 20 und mehr wohnungslose Personen auf 10.000 Einwohner – Tendenz steigend! Eine eindrucksvolle Aktion um auf die Situation wohnungsloser Menschen – gerade in den kalten Wintermonaten – und den Mangel an entsprechendem Wohnraum aufmerksam zu machen! Vielen Dank für das interessante Gespräch an Nelly Grunwald und Gerhard Roden!

Zu Besuch bei der UNICEF-Arbeitsgruppe in Friesdorf

Heute war ich zu Gast bei der UNICEF-Arbeitsgruppe Bonn. Die Arbeitsgruppe wurde schon 1952 von Frau Gerta Tzschaschel ins Leben gerufen und 1953 offiziell in Bonn-Bad Godesberg gegründet. Erst im Dezember wurde die Arbeitsgruppe Bonn für ihre ehrenamtlichen Verdienste von der Bonner CDU mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet. Zur Zeit arbeiten ca. 15 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Friesdorf und betreuen 80 UNICEF-Grußkarten-Verkaufsstellen und stehen Schulen mit UNICEF Informationen, Materialien und Vorträgen zur Verfügung. Ich durfte an einer Arbeitsgruppensitzung teilnehmen und möchte Frau Schütterle und ihrem Team für ihre engagierte und umtriebige Arbeit herzlich danken!

Zum Vorlesen in der Kita „Die kleinen Strolche“

In der Kita „Die kleinen Strolche“ habe ich heute den Kindern vorgelesen. Natürlich habe ich mich passend zu dem Termin für eine Weihnachtsgeschichte entschieden. Mit solch gespannten Zuhörern bereiten mir Termine immer eine besondere Freude. Im Anschluss habe ich noch ein Gespräch mit der Leitung der Kita geführt. Vielen Dank, dass ich zu diesem weihnachtlichen Besuch vorbeikommen durfte!

Spendenübergabe bei dem Begegnungscafé der Pfarrgemeinde St. Thomas-Morus

Am Nachmittag war ich bei dem Begegnungscafé der Pfarrgemeinde St. Thomas-Morus zu Gast und habe dort eine Spende übergeben. Bei dem Flüchtlingstreff kommen die Menschen miteinander ins Gespräch, tauschen sich aus und können so ihre Probleme für einen Moment hinter sich lassen. Einrichtungen wie das Flüchtlingscafé sind von großem Wert, was nicht zuletzt die Vielzahl der Besucher zeigt. Sehr gerne unterstütze ich das Begegnungscafé meiner Pfarrgemeinde daher durch eine Spende.

Besuch der Johanniter-Sozialstation Bonn

Heute besuchte ich die Johanniter in der Sozialstation Bonn. Hier traf ich mich mit den Regionalvorständen Axel von Blomberg, Günther Krupp und Jürgen Vogel zu einem interessanten Austausch über aktuelle Positionen und Fragestellungen aus der Bundespolitik. Für mich war wichtig zu hören, was die Johanniter zu aktuellen bundespolitischen Themen denken. So war neben der Ausschreibungspraxis in Sachen Rettungsdienst auch der aktuelle Stand in Sachen Pflegereform, der Fachkräftemangel in der ambulanten Pflege und die Ausschreibungspraxis in Sachen Rettungsdienst Gegenstand des Gesprächs. Abschließend wurde beschlossen, künftig einen engen Austausch zu etablieren.

Die Königsskulpturen Ralf Knoblauchs

Einführungstext von Theologin Dorothee Sandherr-Klemp
anlässlich der Einweihung der Dauerleihgabe einer Königsskulptur von Ralf Knoblauch für das Bonner Wahlkreisbüro von Claudia Lücking-Michel, 11. Dezember 2016:

Liebe Gäste, liebe Claudia, lieber Ralf,

An die 100 Könige sind in den letzten Jahren in den ganz frühen Morgenstunden in meditativer, aber auch ganz schön anstrengender Arbeit in der Kunstwerkstatt Ralf Knoblauchs entstanden. Und nun steht einer hier. Schauen wir also auf diesen König, der jetzt, stellvertretend für viele andere ganz eigen-artige Könige und Königinnen, hier bei Claudia Lücking-Michel, also direkt im politischen Getümmel steht. Warum steht er hier? ¬ Früher haben sich die wichtigen Leute, die Herrschenden ein Wappen zugelegt. Und typisch für diese Wappen waren Symbole der Macht. Adler, Greif, Löwe. Und die Löwen kennt man ja auch als Skulpturen, rechts und links des Aufgangs eines Anwesens.

Warum also stellst Du, liebe Claudia, einen solchen, doch sehr bescheiden und fast demütig wirkenden, lächelnden König in dein Bonner Büro? Denn, das müssen wir zugeben, der „Glamourfaktor“ dieser Könige ist nicht besonders hoch. Auch die immer bescheidene, wenig raumgreifende Haltung der Könige unterläuft ja unsere Erwartung an eine königliche Erscheinung, an königliches Gebaren. Machtgebaren sieht anders aus, nicht wahr Claudia, Du kommst ja frisch vom CDU-Parteitag, Du musst es ja wissen…

Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb ¬ stellst Du hier bewusst diesen bescheidenen, demütigen, nach innen schauenden König auf: Runde, nicht gestraffte Schultern, Arme, die nah am Körper liegen – Ralf Knoblauchs Könige sind nicht gerade auf Expansion aus. Sie nehmen anderen gewiss nicht die Luft zum Atmen. Und doch ist in diesem nach innen gerichteten Blick der Könige, in ihrer ruhigen, in sich gekehrten Haltung eine königliche Konstanz, eine erstaunliche und fast ansteckende Ruhe und Gelassenheit, WÜRDE zu spüren. Die Würde des Menschen, eines jeden Menschen, darum geht es dem Künstler Ralf Knoblauch bei seinen Königen. Würde: Ein wichtiges Thema, ein heikles Thema, ein Thema auch, bei dem die Phrase ganz nah ist.

Wenn ich an die Orte und Länder denke, die Claudia Lücking-Michel in den letzten Jahren bereist hat, sozusagen von Pakistan bis Palästina, dann ist klar, dass die Würde, die Königswürde der Menschen dort keine Realität ist, die sich allzu sehr aufdrängt. Und wenn ich an Ralf Knoblauchs Arbeit als Diakon in sozialen Brennpunkten denke, an die Menschen mit ihren Verlusten, Abhängigkeiten, verlorenen Hoffnungen, dann fällt es mir auch nicht so leicht, von Würde, gar von Königsein der Menschen dort zu sprechen. Und wenn wir an die unerträgliche Zunahme der sogenannten Hate speech, der Hasssprache, der verbalen Ausfälle gegenüber Minderheiten denken, an die geradezu ent-menschlichenden Herabwürdigungen, die in der Öffentlichkeit stehende Personen, besonders aber Frauen ertragen müssen, dann fällt mir auch nicht als erstes die Unantastbarkeit der Würde, die Königswürde eines jedes Menschen ein.

Gerade deshalb ist das Nachdenken über die Königs-Würde eines jeden Menschen heute wichtiger denn je. Würde ist übrigens kein biblischer Begriff, und doch ein durch und durch christlicher. Was wir heute so etwas unklar und doch unersetzbar „Würde“ nennen, leitet sich biblisch aus der Gottesebenbildlichkeit, Gotteskindschaft eines jeden Menschen ab. Und wir tun uns schwer, eine andere Begründung dafür zu finden, warum wir einem geflüchteten Namenlosen so begegnen sollen wie jemandem aus unserer Gruppe, aus unserem Clan, unserer Ethnie, unserer Familie. Ein wahrlich nachdenkenswertes Thema, die Würde des Menschen.

Der Bildhauer Ralf Knoblauch nähert sich dem Thema auf seine Weise – und er erreicht die Menschen – auf seine Weise, und er überzeugt – auf seine Weise. Die Botschaft der versehrten Könige, der Könige mit den Gebrauchsspuren, den Lebensspuren, sie kommt an. Ich denke da auch an viele berührende, unter die Haut gehende Kommentare, die Schülerinnen und Schüler im November in der Mitmachausstellung in St. Franziskus hier in Bonn formuliert haben. Ein körperbehindertes Mädchen im Rollstuhl hat in der versehrten, armlosen Königin sich selbst erkannt, ihr Königsein, ihre unverlierbare Würde. Das ist viel. Das ist sehr viel.

Warum erreicht diese Botschaft von der unverlierbaren Würde jedes Einzelnen die Menschen? Der Blick des Künstlers Ralf Knoblauch ist der Blick des Menschen, ist der Blick des Diakons, ist der Blick dessen, der zu den Menschen geht: Ein Blick, der die Sehnsüchte sieht; vor allem die Sehnsucht, etwas wert zu sein, zu lieben und geliebt zu werden, anerkannt, innerlich schön. Und dieses Bedürfnis, gesehen, anerkannt, erkannt zu werden, gehört zu den Menschen in den Flüchtlingsunterkünften wie zu denen in den eleganten Altbauwohnungen, es gehört zu denjenigen, die auf der Straße leben wie zu denen, die in den Architektenhäusern oder in Sozialwohnungen leben.

Ralf Knoblauch begegnet in seiner diakonischen Arbeit den Menschen auf Augenhöhe. Claudia Lücking-Michel begegnet den Menschen in ihrer politischen Arbeit auf Augenhöhe. Das ist keine Attitüde, das ist Euer beider Anspruch, Euer beider Anliegen. Auch die kleine Königsskulptur hier finden wir auf Augenhöhe, so können wir mit ihr kommunizieren und erfahren, dass diesen kleinen königlichen Gestalten eine besondere Würde innewohnt – wie uns allen: fast unerwarteter Weise. Auf eine innere Weise. Auf eine leise Weise.

Ich möchte uns noch einen Satz mitgeben, der für die Politikerin wie für den Künstler gilt, der uns allen gilt und für uns alle gilt: Es ist ein Satz von Martin Buber, dem großen jüdischen Religionsphilosophen. Martin Buber sagt: „Es gibt nur eine wirkliche Sünde: zu vergessen, dass jeder Mensch ein Königskind ist.“

Besuch im Burger-Restaurant „Godesburger“

Das war heute ein „köstlicher“ Termin. Der Verein für Gemeindenahe Psychiatrie betreibt mit dem „Godesburger“ ein Burger Restaurant mit einem integrativen Team. Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten hier erfolgreich zusammen. Außerdem legt das Restaurant großen Wert auf Nachhaltigkeit. Ein tolles Projekt! Vielen Dank für den netten Besuch!