An Ihrer Seite

Sicherheit, Schutz und Vertrauen: Diese Aspekte werden bei der diesjährigen Sommertour von Claudia Lücking-Michel im Fokus stehen. Die CDU-Bundestagsabgeordnete wird dabei zwischen Juni und September unter dem Motto “An Ihrer Seite” zahlreiche Einrichtungen und Unternehmen besuchen, die sich ganz unterschiedlich mit den Themen Schutz und Sicherheit beschäftigen. Dabei wird Lücking-Michel – wo möglich – auch selber mit anpacken. Die Aktion startet 29. Juni bei der Wasserschutzpolizei. “Das Thema Innere Sicherheit gehört natürlich zum Markenkern der CDU”, erklärt die Bonner Abgeordnete. “Bei der Vorbereitung meiner nunmehr dritten Sommertour habe ich aber schnell gemerkt, wie breit dieses Thema ist, wie viele Personen und Institutionen sich damit befassen, im Großen wie im Kleinen.” So wundert es nicht, dass die Einsatzorte für Lücking-Michel recht unterschiedlich ausfallen, von der Kita bis zur Feuerwehr. Die Abgeordnete wird u.a. das Cyber Defence Center der Telekom besuchen (30.8.) und die Verkehrswacht Bonn bei ihrem Verkehrsunterricht für Flüchtlingskinder unterstützen (18.7.). Von Ihren Einsätzen wird Frau Lücking-Michel hier berichten. Außerdem finden Sie hier die Aktionstage der Sommertouren 2014 und 2015:

Tag 1: Besuch der Wasserschutzpolizei Bonn

Den ersten Termin meiner diesjährigen Sommertour „An Ihrer Seite“ habe ich heute Vormittag mit einem Besuch bei der Wasserschutzpolizei in Bonn-Beuel begangen. Die Aufgabenfelder sind vielfältig und gehen über einen Ordnungsdienst auf dem Wasser weit hinaus. Dazu gehören u.a. die Einhaltung von See- und Binnenschifffahrtsvorschriften, Gefahrenabwehr im Bereich Schifffahrt, Umweltschutz und teilweise sogar grenzpolizeiliche Maßnahmen.
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Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen Kollegen der Wasserschutzpolizei, dass ich heute zu Gast sein durfte – vor allem bei der interessanten Streifenfahrt auf dem Rhein!

In diesem Jahr steht meine Sommertour unter dem Aspekt „Sicherheit, Schutz und Vertrauen“. Zu diesem Thema werde ich bis September noch zahlreiche Einrichtungen und Unternehmen in Bonn besuchen.

Tag 8: Grüne Damen an der Universitätskinderklinik

Grüne Damen

Den achten und letzten Tag meiner Sommertour habe ich als Helferin bei den „Grünen Damen“ in der Universitäts-Kinderklinik in Bonn verbracht.
Dies sind rund 30 ehrenamtliche Damen und ein Herr, die in ihren grünen Kitteln seit nunmehr 38 Jahren jeden Tag in mehreren Schichten die kleinen Patienten der Klinik mit Spielen und Vorlesen vom Krankenhausalltag ablenken.
Die Grünen Damen basteln, spielen mit den kleinen Patienten, lesen ihnen vor, singen und lachen mit ihnen, trösten sie, nehmen sie in den Arm und nehmen ihnen so ihre Angst.
In der Regel einmal pro Woche kümmert sich jeder der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer einen Vor- oder Nachmittag lang um alle die Bedürfnisse der Kinder, die über das rein Medizinische hinausgehen. „Die Arbeit der Grünen Damen kann nicht hoch genug geschätzt werden. Sie leisten einen wertvollen Dienst mit ihrer menschlichen Zuwendung, da sie stets präsent sind und sich der Kinder im Krankenhaus annehmen“, lobt Lücking-Michel das Engagement der Freiwilligen.

Tag 7: Formularhilfe der Diakonie

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An Tag 7 meiner diesjährigen Sommertour durfte ich heute bei der Formularhilfe der Diakonie im Stadtteilbüro Medinghoven hospitieren.
Neben einem breiten Programm an u.a. Sprachkursen für Migrantinnen und Migranten, wird dort jeden Dienstag Nachmittag eine Hilfe beim Ausfüllen von Formularen unterschiedlicher Art angeboten. Hierbei sind fast ausschließlich Ehrenamtliche tätig. Nach einer gut besuchten Sprechstunde heute, danke ich allen für die gewonnen Eindrücke und wünsche den Helferinnen und Helfern viel Erfolg und Freude bei Ihrer weiteren Tätigkeit.
Ohne die Bereitschaft dieser Menschen gäbe es ein solches Angebot beispielsweise gar nicht.

Tag 6: DLRG Beuel

DLRG Beuel

Tag 6 meiner Sommertour durfte ich bei der Wasserrettung der DLRG Bonn verbringen. Es war sehr interessant mehr über das breite Aufgabengebiet der DLRG zu erfahren.
Der Wasserrettungsdienst des Bezirks Bonn hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Rhein zwischen Oberwinter (KM 639,0) bis Bornheim-Widdig (KM 664,0) sicherer zu machen. Alle Mitarbeiter engagieren sich ausschließlich ehrenamtlich.
Das Tätigkeitsprofil umfasst neben dem regulären Wachdienst an Wochenenden und Feiertagen in der Zeit von Ostern bis Oktober besonders die Absicherung von Regatten, Rheinschwimmen und Großveranstaltungen wie dem Bonn-Triathlon oder „Rhein in Flammen“ sowie die Einbindung in den Katastrophenschutz des DLRG Landesverbands Nordrhein.

Highlight war zweifelsohne die Testfahrt auf dem Rhein mit einem der in diesem Jahr in Betrieb genommen Schnellboote. Vielen Dank an die Crew!

Tag 5: Flüchtlingscafe in Dransdorf

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Den 5. Tag meiner Sommertour habe ich der Pfarrgemeinde St. Thomas Morus in Bonn gewidmet. Jeden Dienstag Nachmittag gehört dort zum breiten Angebot seit einigen Monaten auch ein Flüchtlingstreff in Dransdorf, bei dem Menschen bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch kommen und Hilfen erhalten können. Eine tolle Initiative! Es waren wieder über 60 Flüchtlinge da, darunter auch viele neue Gesichter. Gerne habe ich auch wieder den Kuchen gespendet.

Tag 4: Praktikum bei der Bonner Tafel e.V.

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Den vierten Tag meiner Sommertour durfte ich heute bei der Bonner Tafel verbringen. Seit 1998 gibt es sie in Bonn.
Die Tafel ist sicherlich ein Begriff, den jeder schon einmal gehört hat. Sie ist eine Sozialeinrichtung, die Lebensmittel, die nicht mehr verkäuflich sind, an Bedürftige verteilt. Die Waren sind jedoch qualitativ einwandfrei, Brot von gestern, Joghurt, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum in wenigen Tagen erreicht ist oder Gemüse vom Vortrag.
Mein Tag bei der Bonner Tafel als ehrenamtliche Helferin begann mit der morgendlichen Fahrt zu den jeweiligen Supermärkten, Bäckereien und Händlern, um alte oder unbrauchbare Ware abzuholen und gleichzeitig bereits sortierte Ware vom Vortag an Institutionen wie Frauenhäuser, Kranken-, Kinder- oder Drogenhilfen zu liefern.
In der Geschäftsstelle wurden die Lebensmittel danach ausgeladen, nochmals gesichtet und je nach Haltbarkeit gelagert. Der größte Teil aber, vor allem Obst und Gemüse, wird noch am gleichen Tag an die Kunden weitergegeben.
Ohne Berechtigungskarte geht gar nichts. Die Bedürftigkeit muss nachgewiesen werden. Nichts bei den Tafeln ist ganz kostenlos, denn je nach Anzahl der Personen im Haushalt wird um eine Spende gebeten, hat doch auch die Tafel ihre Kosten zu decken. Trotz dieser Spende kommen viele Menschen zur Tafel, die sich den Besuch im normalen Supermarkt nicht leisten können.
Die Bonner Tafel verfügt insgesamt über 95 ehrenamtliche Helfer, die monatlich rund 1000 Stunden ehrenamtlich arbeiten.
Jede Woche erhalten regelmäßig über 3300 Bedürftige Lebensmittel. Die fünf vereinseigene Transporter sind für Tafeldienste insgesamt etwa 4000 Kilometer monatlich unterwegs. Der Eigenanteil von 50 Cent pro Person dient der Deckung der Spritkosten.
„Wenn wir uns die ganze Palette der Freiwilligenarbeit vor Augen führen, wird deutlich, dass die Bedeutung des Ehrenamts gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Unsere ganze Gesellschaft kann nur so funktionieren, wie sie funktioniert, weil es ehrenamtlich Tätige in großer Zahl gibt“, sagt Lücking-Michel. „Vor allem im sozialen Bereich stünden viele Menschen allein und hilflos da, wenn es keine Bürgerinnen und Bürger gäbe, die in ihrer Freizeit da anpacken, wo Hilfe gebraucht wird“, so Lücking-Michel am Tagesende.

Tag 3: THW Bonn

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Zum dritten Termin meiner Sommertour war ich beim Ortsverband Bonn des Technischen Hilfswerks (THW) zu Gast.
Die aktiven THW-Helfer sowie die THW-Jugendgruppe demonstrierten an verschiedenen Stationen ihre Vielseitigkeit. So war neben dem Retten aus Höhen und der Beleuchtung auch die Arbeit mit einer Betonringsäge, einem Plasmaschneider und Hebekissen zu bestaunen. Mit der Bergungsgruppe sowie den beiden Fachgruppen Beleuchtung und Wasserschaden/Pumpen ist der Ortsverband Bonn eine tragende Säule im Zivil- und Katastrophenschutz der Region.
Vielen Dank für die interessanten Vorführungen. Toll so viele engagierte Menschen zu treffen, die bereit sind, sich für unsere Gesellschaft einzusetzen.

Tag 2: Hospizverein Bonn e.V.

Hospizverein Bonn

Den zweiten Tag meiner Sommertour durfte ich heute beim Bonner Hospizverein in Bad Godesberg verbringen. Dort werden Patienten ambulant durch insgesamt 65 Ehrenamtliche begleitet. Zusätzlich gibt es die stationäre Versorgung am Waldkrankenhaus.
Insbesondere die ambulante Betreuung durch die zahlreichen Ehrenamtlichen hat mich beeindruckt. Ein Sterben in vertrauter Umgebung – wenn möglich zu Hause – ist das vorrangige Ziel. Die wesentliche tragende Kraft der Hospizarbeit sind darum die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.
Die Begleitung und Unterstützung unheilbar kranker und sterbender Menschen ist ein hoher gesellschaftlicher Verdienst. Sterben muss jeder von uns alleine. Als Gesellschaft sind wir aber verantwortlich dafür, unter welchen Bedingungen Menschen sterben.
Besonderer Dank an Susanne Gundelach vom Hospizverein für die Einblicke.

(Foto v.l.n.r.: Susanne Gundelach, CLM, Gitta Protte (Ehrenamtliche in Ausbildung), Ines Baltes (Koordinatorin)

Tag 1: Praktikum bei der Bonner Bahnhofsmission

Bahnhofsmission

Den Auftakt meiner Sommertour „An Ihrer Seite.“ bildete in diesem Jahr ein „Praktikum“ bei der von Caritas und Diakonie getragenen Bonner Bahnhofsmission. Jeder Bonner wird den Hauptbahnhof gut kennen. Anders als üblich führte mich der Weg heute jedoch ganz zum Ende von Gleis 1 in Richtung Köln, wo die Bahnhofsmission ihren Sitz hat.
Die Bahnhofsmission ist eine christliche Hilfsorganisation mit mehr als 100 Anlaufstellen in ganz Deutschland. Sie bietet ehrenamtliche Hilfe bei den unterschiedlichsten Problemen, von Fahrplanauskünften bis hin zu der Vermittlung von Suchtberatungen alles an.
Ich durfte die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heute unterstützen. Wir standen für die Beratung in den Räumlichkeiten bereit und haben zudem einen Rundgang über das Gleis gemacht und Hilfesuchende unterstützt.
Es war eine besondere Erfahrung, mit welch unterschiedlichen Problemen die Helferinnern und Helfer der Bahnhofsmission konfrontiert sind. Teilweise sind Lösungen schnell gefunden, doch teilweise müssen sie auch mit schwierigen Problemen umgehen. Es hat mich beeindruckt, wie engagiert die Damen und Herren in den blauen Westen anderen Menschen unter die Arme greifen und es hat mich gefreut, sie hierbei für einige Stunden zu unterstützen.
Für ihren ehrenamtlichen Einsatz, der dafür sorgt, dass unser Bahnhof ein menschenfreundlicherer Ort wird und die Betreuung während des Praktikums möchte ich der Bonner Bahnhofsmission ganz herzlich danken!
Alles Gute und weiter so!

Tag 6: Sommeraktion endet bei Garten- und Landschaftsbau Forster

ForsterDer letzte Teil meiner Sommertour „An Ihrer Seite“ führte mich ins Grüne: Ich durfte bei Garten- und Landschaftsbau Forster in der Ernst-Robert-Curtius-Str. 31 in Bonn ein paar Stunden mitarbeiten. In 60 Jahren Arbeit rund um den Garten hat sich die Firma eine umfangreiche Expertise angeeignet. Von der Neuanlage bis hin zu der Pflege von Gärten wird alles von Forster angeboten. Der Garten wird als ein Ort der Erholung verstanden, was man nur bestätigen kann, wenn man die Ergebnisse der Arbeit sieht. Zwar kenne ich die Gartenarbeit von zu Hause, doch habe ich dort bisher noch nicht mit so schwerem Gerät gearbeitet. Für die Mitarbeiter ist das Alltag, für mich war es eine ganz neue Erfahrung. Leider war das Wetter heute nicht mehr so, wie man es sich eigentlich bei einer „Sommeraktion“ vorstellt – für das Team von Garten- und Landschaftsbau Forster war dies selbstverständlich kein Hindernis. Ich möchte mich herzlich für die nette Betreuung bedanken! Um einen Eindruck von der Arbeit der Firma zu gewinnen, kann ich Ihnen die Homepage empfehlen: http://www.forster-garten.de/