An Ihrer Seite

Meine Sommeraktionen unter dem Motto „An Ihrer Seite“ führen mich – wie der Namen schon sagt – stets an die Seite der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. 2014 schlüpfte ich für jeweils einen Tag in ein anderes Arbeitsleben. 2015 stand das Thema Ehrenamt im Mittelpunkt. Und im vergangenen Jahr hieß das große Thema Schutz und Sicherheit. Dabei besuche ich verschiedene Bonner Unternehmen und Einrichtungen und lerne die Arbeit und die Menschen dort kennen.

Sommertour 2016

2016, Tag 9:  Besuch der Bonner Berufsfeuerwehr und der  Freiwilligen Feuerwehr in Bonn-Röttgen

Leitstelle Berufsfeuerwehr

Am Tag 9 machte ich zunächst Station bei der Berufsfeuerwehr Bonn. 18 Feuerwehrleute und Einsatzkräfte des Arbeiter-Samariter-Bundes sorgen hier rund um die Uhr für die Sicherheit der Bonner Bevölkerung. Bei einer Besichtigung der Leitstelle informierte ich mich über eingehende Notrufe.

 

Freiwillige Feuerwehr

Unmittelbar im Anschluss besuchte ich die Freiwillige Feuerwehr in Röttgen. Im Rahmen einer Übung bekam ich die verschiedenen Techniken der Brandbekämpfung vorgeführt. Die Freiwilligen Feuerwehren stellen neben der Berufsfeuerwehr eine tragende Säule des Brandschutzes und der Gefahrenabwehr auf Bonner Stadtgebiet dar – und das 365 Tage im Jahr! Vielen Dank für die geleistete Arbeit, das große Engagement für unser aller Schutz und Sicherheit unter Einsatz der eigenen Gesundheit und natürlich auch für den spannenden Abend!

2016, Tag 8: Das Deutsche Forum für Kriminalprävention und  ein Präventionskonzept am Beispiel des „Papilio-Programms“

DFK-Logo_gr_SZMein erster Besuchstermin des Tages galt der Stiftung „Deutsches Forum für KriminalPrävention“ (DFK) in Bonn. Wie  man Kriminalität und der Radikalisierung von Menschen präventiv  entgegentreten kann, diese zentralen Fragen stand demgemäß im Mittelpunkt meiner Gespräche. So erarbeitet das DFK handlungsorientierte Konzepte und Maßnahmen beispielsweise zur Wohnungseinbruchsprävention oder zur Entwicklungsförderung und Gewaltprävention für junge Menschen. Angesichts einer starken Salafistenszene in Bonn für mich von besonderem Interesse: die Systematisierung von Präventionsprogrammen gegen islamistisch motivierte Radikalisierung. Grundsätzlich gilt es in Zukunft, derartige Präventionsprogramme zu verbessern und auszubauen-als einen Baustein von Schutz und Sicherheit.

Papilio-Programm

Einem Ausschnitt aus der breiten Thematik der Prävention galt am Tag 8 meine Aufmerksamkeit. Ich besuchte die „Papilio“-Kindertagesstätte Clara Fey in Bonn-Kessenich. Das Spezifikum hieran: In Kooperation mit dem Deutschen Forum für Kriminalprävention, werden hier Multiplikatoren für die Identifikation und Therapie von Risikofaktoren frühkindlicher Verhaltensauffälligkeiten ausgebildet. Das Papilio-Programm zielt auf die Stärkung der sozio-emotionalen Kompetenz von Kindern und will so präventiv gegen Verhaltensprobleme wirken. Ein interessantes und weiterzuempfehlendes Programm.

2016, Tag 7: IT-Sicherheit im „Cyber Defence Center“ der Deutschen Telekom AG

Besuch Cyber Defence

Die zunehmende digitalen Vernetzung unserer Gesellschaft geht einher mit einer verstärkten Verletzbarkeit aufgrund von Hackerangriffen und Cyberkriminalität. Schutz und Sicherheit digitaler Daten spielen in Gegenwart und Zukunft eine beherrschenden Rolle .Die Deutsche Telekom AG, als einer der großen Anbieter von IT-Infrastruktur und IT- Dienstleistungen, betreibt in Bonn ein sogenanntes „Cyber Defence Center“. Bei meinem Besuch des Lagezentrums wurden mir die umfangreichen Bedrohungsszenarien, aber auch Schutzmaßnahmen und Sicherheitsstrategien im IT-Sektor erläutert. Was seinen Anfang in regelmäßigen Updates und Patches findet, geht über in hochspezialisierte Malwareanalyse und der Analyse von Verhaltensmustern von Angreifern. Mein Dank an die Verantwortlichen vor Ort für diesen Einblick in das spannende und vielfältige Thema der Cybersicherheit in Echtzeit.

2016, Tag 6:  Besuch der Innenstadtwache Gabi und auf Streife in Ramersdorf

Gleich zwei Termine standen am Tag 6 meiner Sommertour 2016 auf dem Programm:

Wache GabiZum einen der Besuch bei der Gemeinsamen Anlaufstelle Bonn-Innenstadt (Gabi) von Polizei und der Stadt Bonn. In intensiven Gesprächen und einem informativem Rundgang wurde mir ein vertiefter Einblick in Deliktschwerpunkte, Personalausstattung und den allgemeinen Praxisalltag in der Gabi gewährt. Die Drogen- und Beschaffungskriminalität bilden nach wie vor die Schwerpunktdelikte ab. Insbesondere was die Sicherheit im öffentlichen Raum im Bereich der Innenstadt angeht, werden hier künftig  verstärkte Anstrengungen notwendig sein.

 

Streife Ramersdorf

Mit einer gänzlich anderen Perspektive ging es dann auf Streifenfahrt im rechtsrheinischen Teil von Bonn weiter.  Vom Leiter der Wache Ramersdorf, Gerd Mainzer bestens instruiert, wurde mir der Polizeialltag aus dem Polizeiwagen heraus gezeigt. In den begleitenden Gesprächen, spielten Einbruchsdelikte, aber auch Sicherheitskonzepte an den Karnevalstagen und Pützchens Markt eine bedeutende Rolle.  Das präventive Aussprechen von Betretungsverboten zeigt, dass die Bonner Polizei ihre Klientel kennt und im Auge behält. Mein Dank gilt allen Beamten und Beamtinnen nicht nur des Besuchs wegen, sondern auch gerade dem alltäglichen Dienst für unsere Sicherheit in unserer Stadt.

2016, Tag 5: Besuch des Flughafen Köln/Bonn

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Dem Tema „Flughafensicherheit“ widmete ich mich am Tag 5 meiner Sommertour. Der Flughafen Köln/Bonn gehört sowohl im Personenverkehr, als auch im Luftfrachtverkehr zu den wachstumsstärksten deutschen Airports. Grund genug für einen ausführlichen Besuchstermin mit dem Geschäftsführer des Flughafens, Michael Garven. Hierbei wurde deutlich, dass man sich verändernden Bedrohungslagen stetig anpassen muss. So wird am Flughafen Köln/Bonn ein neues Sicherheitskonzept umgesetzt, das auch technische Modernisierungen wie neue Detektoren beinhaltet. Thematisiert wurden aber auch grundsätzliche Regelungen der Luftverkehrssicherheit, wie die Gefahr für Flugzeuge und Piloten durch Drohnen. Ein sehr informativer und spannender Einblick in den Flughafenalltag!

2016, Tag 4: Praktikum bei einem privaten Sicherheitsunternehmen

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Den gesetzlichen Grundlagen und der praktischen Arbeit von privaten Sicherheitsunternehmen war Tag 4 meiner Sommertour gewidmet.  Bei meinem Praktikum bei einem Bonner Sicherheitsunternehmen konnte ich „hautnah“ die Arbeit in Sachen Objekt-, Personen- und Veranstaltungsschutz erleben. Eine hohe Professionalität in der alltäglichen Arbeit und eine enge Koordination mit der Polizei bilden die unabdingbare Grundlage für die  im Sicherheitsbereich tätigen Unternehmen.  Gerade bei der Absicherung von Großveranstaltungen müssen private Sicherheitskräfte über das nötige Know-how verfügen, um dem vielfältigen Aufgabenspektrum gerecht werden zu können. Hier bietet die IHK-Zertifizierung zur Schutz- und Sicherheitskraft, zwar schon eine ausreichende Basisqualifikation, allerdings wurde deutlich, dass Unternehmen hier auch an weiteren verbindlichen Verbesserungen interessiert sind.

2016, Tag 3: Bei der Polizei Bonn

CDA-PolizeirevierHeute ging es zusammen mit meiner MdB-Kollegin Elisabeth Winkelmeier-Becker und Vertretern der CDA zum Polizeipräsidium Bonn. Zu Beginn gab es gleich eine „Lagebesprechung“ mit Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa. Laut Brohl-Sowa bleibe die reine Zahl der Delikte seit 10 Jahren ungefähr auf gleichem Niveau. Aber wir haben neue Konstellationen: eine beachtliche Zahl an polizeibekannten jugendlichen Intensiv-Straftätern, die offene Drogen-Szene in Bonn, die große Gruppe an Salafisten. Dazu kommt: Beleidigungen und Angriffe auf unsere Beamten nehmen in bisher ungeahntem Ausmaß zu. Da ist die Gesellschaft insgesamt ebenso gefragt wie die Politik. Ein Besuch der Notruf-Leitstelle gab Einblick in die ganz praktische Alltagsarbeit. Und nicht erst das anschließende Gespräch mit den Vertretern des Personalrats betätigt: Bonn braucht mehr – vor allem junge – PolizistInnen. Mir ist heute aber vor allem wichtig, einmal mehr meine Hochachtung vor den Menschen auszudrücken, die als Polizisten für unsere Sicherheit sorgen. Herzliches Dankeschön!

2016, Tag 2: Bei der Verkehrswacht Bonn

VerkehrswachtAm zweiten Tag meiner Sommertour zum Thema „Sicherheit, Schutz und Vertrauen in Bonn“ besuchte ich heute ein Verkehrssicherheitstraining der Bonner Verkehrswacht in der Erstaufnahmeeinrichtung Muffendorf. Die Verkehrswacht Bonn engagiert sich seit über 60 Jahren für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer – ob zu Fuß, auf dem Rad oder mit dem Auto. Durch gezielte Aktionen, regelmäßige Kurse und Informationsveranstaltungen für alle Altersgruppen leistet sie einen wesentlichen Beitrag für Aufmerksamkeit und Sicherheit im Bonner Straßenverkehr. Seit einem Jahr bietet die Verkehrswacht auch kostenloses Zweiradtraining für Kinder in der Erstaufnahmeeinrichtung Muffendorf an. Heute durfte ich einen Parcours unterstützen, auf dem die Kinder motorisch gefordert und gefördert wurden. Herzlichen Dank für die Einladung!
P.S.: Erstaufnahmeeinrichtung und Verkehrswacht freuen sich sehr über die Spende verkehrstauglicher Fahrräder.

2016, Tag 1: Besuch der Wasserschutzpolizei Bonn

WasserschutzpolizeiDen ersten Termin meiner diesjährigen Sommertour „An Ihrer Seite“ habe ich heute Vormittag mit einem Besuch bei der Wasserschutzpolizei in Bonn-Beuel begangen. Die Aufgabenfelder sind vielfältig und gehen über einen Ordnungsdienst auf dem Wasser weit hinaus. Dazu gehören u.a. die Einhaltung von See- und Binnenschifffahrtsvorschriften, Gefahrenabwehr im Bereich Schifffahrt, Umweltschutz und teilweise sogar grenzpolizeiliche Maßnahmen.
Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen Kollegen der Wasserschutzpolizei, dass ich heute zu Gast sein durfte – vor allem bei der interessanten Streifenfahrt auf dem Rhein!

Sommertour 2015

2015, Tag 8: Grüne Damen an der Universitätskinderklinik

Grüne Damen

Den achten und letzten Tag meiner Sommertour habe ich als Helferin bei den „Grünen Damen“ in der Universitäts-Kinderklinik in Bonn verbracht.
Dies sind rund 30 ehrenamtliche Damen und ein Herr, die in ihren grünen Kitteln seit nunmehr 38 Jahren jeden Tag in mehreren Schichten die kleinen Patienten der Klinik mit Spielen und Vorlesen vom Krankenhausalltag ablenken.
Die Grünen Damen basteln, spielen mit den kleinen Patienten, lesen ihnen vor, singen und lachen mit ihnen, trösten sie, nehmen sie in den Arm und nehmen ihnen so ihre Angst.
In der Regel einmal pro Woche kümmert sich jeder der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer einen Vor- oder Nachmittag lang um alle die Bedürfnisse der Kinder, die über das rein Medizinische hinausgehen. „Die Arbeit der Grünen Damen kann nicht hoch genug geschätzt werden. Sie leisten einen wertvollen Dienst mit ihrer menschlichen Zuwendung, da sie stets präsent sind und sich der Kinder im Krankenhaus annehmen“, lobt Lücking-Michel das Engagement der Freiwilligen.

2015, Tag 7: Formularhilfe der Diakonie

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An Tag 7 meiner diesjährigen Sommertour durfte ich heute bei der Formularhilfe der Diakonie im Stadtteilbüro Medinghoven hospitieren.
Neben einem breiten Programm an u.a. Sprachkursen für Migrantinnen und Migranten, wird dort jeden Dienstag Nachmittag eine Hilfe beim Ausfüllen von Formularen unterschiedlicher Art angeboten. Hierbei sind fast ausschließlich Ehrenamtliche tätig. Nach einer gut besuchten Sprechstunde heute, danke ich allen für die gewonnen Eindrücke und wünsche den Helferinnen und Helfern viel Erfolg und Freude bei Ihrer weiteren Tätigkeit. Ohne die Bereitschaft dieser Menschen gäbe es ein solches Angebot beispielsweise gar nicht.

2015, Tag 6: DLRG Beuel

DLRG Beuel

Tag 6 meiner Sommertour durfte ich bei der Wasserrettung der DLRG Bonn verbringen. Es war sehr interessant mehr über das breite Aufgabengebiet der DLRG zu erfahren.
Der Wasserrettungsdienst des Bezirks Bonn hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Rhein zwischen Oberwinter (KM 639,0) bis Bornheim-Widdig (KM 664,0) sicherer zu machen. Alle Mitarbeiter engagieren sich ausschließlich ehrenamtlich.
Das Tätigkeitsprofil umfasst neben dem regulären Wachdienst an Wochenenden und Feiertagen in der Zeit von Ostern bis Oktober besonders die Absicherung von Regatten, Rheinschwimmen und Großveranstaltungen wie dem Bonn-Triathlon oder „Rhein in Flammen“ sowie die Einbindung in den Katastrophenschutz des DLRG Landesverbands Nordrhein. Highlight war zweifelsohne die Testfahrt auf dem Rhein mit einem der in diesem Jahr in Betrieb genommen Schnellboote. Vielen Dank an die Crew!

2015, Tag 5: Flüchtlingscafe in Dransdorf

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Den 5. Tag meiner Sommertour habe ich der Pfarrgemeinde St. Thomas Morus in Bonn gewidmet. Jeden Dienstag Nachmittag gehört dort zum breiten Angebot seit einigen Monaten auch ein Flüchtlingstreff in Dransdorf, bei dem Menschen bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch kommen und Hilfen erhalten können. Eine tolle Initiative! Es waren wieder über 60 Flüchtlinge da, darunter auch viele neue Gesichter. Gerne habe ich auch wieder den Kuchen gespendet.

2015, Tag 4: Praktikum bei der Bonner Tafel

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Den vierten Tag meiner Sommertour durfte ich heute bei der Bonner Tafel verbringen. Seit 1998 gibt es sie in Bonn.
Die Tafel ist sicherlich ein Begriff, den jeder schon einmal gehört hat. Sie ist eine Sozialeinrichtung, die Lebensmittel, die nicht mehr verkäuflich sind, an Bedürftige verteilt. Die Waren sind jedoch qualitativ einwandfrei, Brot von gestern, Joghurt, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum in wenigen Tagen erreicht ist oder Gemüse vom Vortrag.
Mein Tag bei der Bonner Tafel als ehrenamtliche Helferin begann mit der morgendlichen Fahrt zu den jeweiligen Supermärkten, Bäckereien und Händlern, um alte oder unbrauchbare Ware abzuholen und gleichzeitig bereits sortierte Ware vom Vortag an Institutionen wie Frauenhäuser, Kranken-, Kinder- oder Drogenhilfen zu liefern.
In der Geschäftsstelle wurden die Lebensmittel danach ausgeladen, nochmals gesichtet und je nach Haltbarkeit gelagert. Der größte Teil aber, vor allem Obst und Gemüse, wird noch am gleichen Tag an die Kunden weitergegeben.
Ohne Berechtigungskarte geht gar nichts. Die Bedürftigkeit muss nachgewiesen werden. Nichts bei den Tafeln ist ganz kostenlos, denn je nach Anzahl der Personen im Haushalt wird um eine Spende gebeten, hat doch auch die Tafel ihre Kosten zu decken. Trotz dieser Spende kommen viele Menschen zur Tafel, die sich den Besuch im normalen Supermarkt nicht leisten können.
Die Bonner Tafel verfügt insgesamt über 95 ehrenamtliche Helfer, die monatlich rund 1000 Stunden ehrenamtlich arbeiten.
Jede Woche erhalten regelmäßig über 3300 Bedürftige Lebensmittel. Die fünf vereinseigene Transporter sind für Tafeldienste insgesamt etwa 4000 Kilometer monatlich unterwegs. Der Eigenanteil von 50 Cent pro Person dient der Deckung der Spritkosten.
„Wenn wir uns die ganze Palette der Freiwilligenarbeit vor Augen führen, wird deutlich, dass die Bedeutung des Ehrenamts gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Unsere ganze Gesellschaft kann nur so funktionieren, wie sie funktioniert, weil es ehrenamtlich Tätige in großer Zahl gibt“, sagt Lücking-Michel. „Vor allem im sozialen Bereich stünden viele Menschen allein und hilflos da, wenn es keine Bürgerinnen und Bürger gäbe, die in ihrer Freizeit da anpacken, wo Hilfe gebraucht wird“, so Lücking-Michel am Tagesende.

2015, Tag 3: THW Bonn

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Zum dritten Termin meiner Sommertour war ich beim Ortsverband Bonn des Technischen Hilfswerks (THW) zu Gast.
Die aktiven THW-Helfer sowie die THW-Jugendgruppe demonstrierten an verschiedenen Stationen ihre Vielseitigkeit. So war neben dem Retten aus Höhen und der Beleuchtung auch die Arbeit mit einer Betonringsäge, einem Plasmaschneider und Hebekissen zu bestaunen. Mit der Bergungsgruppe sowie den beiden Fachgruppen Beleuchtung und Wasserschaden/Pumpen ist der Ortsverband Bonn eine tragende Säule im Zivil- und Katastrophenschutz der Region.
Vielen Dank für die interessanten Vorführungen. Toll so viele engagierte Menschen zu treffen, die bereit sind, sich für unsere Gesellschaft einzusetzen.

2015, Tag 2: Hospizverein Bonn e.V.

Hospizverein Bonn

Den zweiten Tag meiner Sommertour durfte ich heute beim Bonner Hospizverein in Bad Godesberg verbringen. Dort werden Patienten ambulant durch insgesamt 65 Ehrenamtliche begleitet. Zusätzlich gibt es die stationäre Versorgung am Waldkrankenhaus.
Insbesondere die ambulante Betreuung durch die zahlreichen Ehrenamtlichen hat mich beeindruckt. Ein Sterben in vertrauter Umgebung – wenn möglich zu Hause – ist das vorrangige Ziel. Die wesentliche tragende Kraft der Hospizarbeit sind darum die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.
Die Begleitung und Unterstützung unheilbar kranker und sterbender Menschen ist ein hoher gesellschaftlicher Verdienst. Sterben muss jeder von uns alleine. Als Gesellschaft sind wir aber verantwortlich dafür, unter welchen Bedingungen Menschen sterben. Besonderer Dank an Susanne Gundelach vom Hospizverein für die Einblicke.
(Foto v.l.n.r.: Susanne Gundelach, CLM, Gitta Protte (Ehrenamtliche in Ausbildung), Ines Baltes (Koordinatorin)

2015, Tag 1: Bei der Bonner Bahnhofsmission

Bahnhofsmission

Den Auftakt meiner Sommertour „An Ihrer Seite.“ bildete in diesem Jahr ein „Praktikum“ bei der von Caritas und Diakonie getragenen Bonner Bahnhofsmission. Jeder Bonner wird den Hauptbahnhof gut kennen. Anders als üblich führte mich der Weg heute jedoch ganz zum Ende von Gleis 1 in Richtung Köln, wo die Bahnhofsmission ihren Sitz hat.
Die Bahnhofsmission ist eine christliche Hilfsorganisation mit mehr als 100 Anlaufstellen in ganz Deutschland. Sie bietet ehrenamtliche Hilfe bei den unterschiedlichsten Problemen, von Fahrplanauskünften bis hin zu der Vermittlung von Suchtberatungen alles an.
Ich durfte die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heute unterstützen. Wir standen für die Beratung in den Räumlichkeiten bereit und haben zudem einen Rundgang über das Gleis gemacht und Hilfesuchende unterstützt.
Es war eine besondere Erfahrung, mit welch unterschiedlichen Problemen die Helferinnern und Helfer der Bahnhofsmission konfrontiert sind. Teilweise sind Lösungen schnell gefunden, doch teilweise müssen sie auch mit schwierigen Problemen umgehen. Es hat mich beeindruckt, wie engagiert die Damen und Herren in den blauen Westen anderen Menschen unter die Arme greifen und es hat mich gefreut, sie hierbei für einige Stunden zu unterstützen.
Für ihren ehrenamtlichen Einsatz, der dafür sorgt, dass unser Bahnhof ein menschenfreundlicherer Ort wird und die Betreuung während des Praktikums möchte ich der Bonner Bahnhofsmission ganz herzlich danken!
Alles Gute und weiter so!

Sommertour 2014

2014, Tag 6: Beim Garten- und Landschaftsbau Forster

ForsterDer letzte Teil meiner Sommertour „An Ihrer Seite“ führte mich ins Grüne: Ich durfte bei Garten- und Landschaftsbau Forster in der Ernst-Robert-Curtius-Str. 31 in Bonn ein paar Stunden mitarbeiten. In 60 Jahren Arbeit rund um den Garten hat sich die Firma eine umfangreiche Expertise angeeignet. Von der Neuanlage bis hin zu der Pflege von Gärten wird alles von Forster angeboten. Der Garten wird als ein Ort der Erholung verstanden, was man nur bestätigen kann, wenn man die Ergebnisse der Arbeit sieht. Zwar kenne ich die Gartenarbeit von zu Hause, doch habe ich dort bisher noch nicht mit so schwerem Gerät gearbeitet. Für die Mitarbeiter ist das Alltag, für mich war es eine ganz neue Erfahrung. Leider war das Wetter heute nicht mehr so, wie man es sich eigentlich bei einer „Sommeraktion“ vorstellt – für das Team von Garten- und Landschaftsbau Forster war dies selbstverständlich kein Hindernis. Ich möchte mich herzlich für die nette Betreuung bedanken! Um einen Eindruck von der Arbeit der Firma zu gewinnen, kann ich Ihnen die Homepage empfehlen: http://www.forster-garten.de/

2014, Tag 5: Handwerkliches Geschick in der Schreinerei

2Diese Woche habe ich noch zwei Nachholtermine meiner Aktion „An Ihrer Seite“. Der erste Einsatz führte mich heute morgen zu der Schreinerei Hampel auf der Küdinghovener Str. in Beuel, wo ich mein handwerkliches Geschick beweisen musste. Die Arbeit mit dem Team hat mir Spaß gemacht und es hat mich gefreut, auch einmal mit anzupacken – die anspruchsvollen Aufgaben habe ich aber lieber den Profis überlassen!
Besonders schön hier: Zum größten Teil wird in dieser Schreinerei noch Massivholz verarbeitet. Spannend waren auch die Erzählungen über die traditionsreichen Bräuche und Riten im Handwerk, die bis heute noch ihren Platz finden. Vielen Dank an den Chef Herrn Hampel für seine Zeit. Ein toller Ausbildungsbetrieb, der zuletzt 2011 die Auszeichnung „Handwerksbetrieb des Jahres“ vom Land NRW erhielt.

2014, Tag 4: Auf Sperrmülltour mit bonnorange

bonnorange 3Im Rahmen meiner Sommeraktion war ich heute nach Einkleidung und Sicherheitseinweisung mit bonnorange auf Sperrmülltour. Bei Wind und Wetter ist das Team im Einsatz und arbeitet dabei unheimlich schnell und effizient – davon durfte ich mich heute überzeugen. Leider musste ich auch feststellen, dass viel Müll auf den Straßen steht, der nicht zum Sperrmüll gehört, etwa der Sondermüll. Ich möchte an alle Bürgerinnen und Bürger nachdrücklich appellieren, hier sorgsamer bei der Mülltrennung zu sein. Dies würde den ohnehin sehr beanspruchenden Job wesentlich erleichtern. Nicht nur ein großer Arbeitsaufwand geht mit der fehlenden Mülltrennung einher, auch die entstehenden Kosten sind immens. bonnorange bietet unterschiedliche Hilfestellungen, die eine korrekte Mülltrennung erleichtern.

2014, Tag 3: Als Verkäuferin auf dem Bonner Wochenmarkt

Foto Markt 3Zum Beginn der Woche durfte ich im Rahmen meiner Sommeraktion „An Ihrer Seite.“ einen etwas anderen Arbeitstag erleben. Am Stand von Sven Brust habe ich am Vormittag Obst und Gemüse auf dem Bonner Wochenmarkt verkauft. Besonders gefallen hat mir der Kontakt mit den zahlreichen Kunden am Stand. Es ist schön zu sehen, wenn Menschen auf eine gesunde Ernährung achten. Nach meinem Einsatz habe ich auch gemerkt, wie anstrengend ein Tag als Verkäuferin an einem Marktstand ist.

2014, Tag 2: Besuch im Haus Agnes

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Heute bekamen die Mitarbeiter des „Pflegewerk Senioren Centrum Haus St. Agnes“ tatkräftige Unterstützung.
Nach einer Vorstellung der Einrichtung und einer Führung durch das Haus war es soweit und ich musste mich auch bei der Arbeit beweisen. Neben der Teilnahme an verschiedenen Gruppenangeboten bekam ich zudem einen Einblick in die Pflege. Natürlich nutzte ich die Gelegenheit auch, um mit den Bewohnern des Hauses und dem Personal ins Gespräch zu kommen. Die Mitarbeiter im Haus St. Agnes machen einen großartigen Job. Ich selbst durfte heute erfahren, wie beanspruchend der Beruf ist, wobei ich gerade einmal ein paar Stunden dabei war. Die fröhlichen Bewohner zeigen mir, dass die Pflegerinnen und Pfleger ihre Sache hier gut machen. Es war schön, eine so gelungene Betreuung im Alter kennenzulernen und selbst einmal mit anzupacken.

2014, Tag 1: In der Bäckerei Schlösser

Früh am Morgen des 21. August 2014 gab es für die Kunden der Bäckerei Schlösser in Beuel eine ganz besondere Überraschung. Von 07.00 Uhr an unterstützte ich die Bäckerei bei der Bewältigung des morgendlichen Ansturms auf die frischen Brötchen.
Früh aufzustehen, das ist nichts Neues für mich. An diesem Morgen führte mich mein Arbeitsweg jedoch nicht ins Büro oder zu einem Gesprächstermin. Vielmehr durfte ich in eine für mich gänzlich neue Rolle schlüpfen. Den Weg am Morgen zum Bäcker kennt wahrscheinlich jeder. Bevor der Tag so richtig losgeht holt man sich hier die nötige Stärkung. Wir treffen dann auf gut gelaunte Bäcker, die schon seit vielen Stunden wach sind, um den Kunden frische Brötchen anzubieten. Es war für mich eine ganz neue Erfahrung, heute einmal auf der anderen Seite des Tresens zu stehen und Brötchen zu verkaufen. Ich hoffe, sie haben allen geschmeckt!
Das Politikerpraktikum in der Bäckerei Schlösser bildet den Auftakt meiner Sommeraktion „An Ihrer Seite.“ Hierbei absolviere ich Praktika in unterschiedlichen Berufsfeldern, um die Arbeitswelt der Bürgerinnen und Bürger kennenzulernen.