Gesetzesentwurf unterstreicht das Ziel, den Bahnlärm bis 2020 zu halbieren

Das Bundeskabinett hat heute einen Gesetzesentwurf von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) beschlossen, wonach besonders laute Güterwaggons ab Ende 2020 nicht mehr auf dem deutschen Schienennetz rollen dürfen. Die Bonner CDU-Bundestagsabgeordnete Claudia Lücking-Michel betont hierzu:

„Mit diesem Gesetz unterstreichen wir unser Ziel aus dem Koalitionsvertrag, den Schienenlärm bis 2020 zu halbieren, vehement. Das Fahrverbot für laute Güterwagen setzt zusätzliche Anreize, Altfahrzeuge umzurüsten. Bahnlärm belastet zunehmend unsere Bürgerinnen und Bürger, auch in Bonn und der Region. Neben wirtschaftlichen Schäden wie dem Wertverlust von Immobilien oder der Beeinträchtigung des örtlichen Tourismus, sind vor allem die gesundheitlichen Belastungen bei den Betroffenen ein großes Thema.“

Bereits Anfang Dezember konnte Lücking-Michel in Sachen Schienenverkehr gute Nachrichten verkünden: „Die Deutsche Bahn und die privaten Wagenhalter haben uns bei der letzten Sitzung der Parlamentsgruppe Bahnlärm aufgezeigt, dass sie die angestrebte 50-Prozent-Umrüstungsquote auf leise Güterwaggons bis Ende 2016 ohne gesetzliche Regelung wohl erfüllen werden. Das ist ein gutes Signal und stimmt hoffnungsvoll.“