Bund unterstützt Bonner Kitas bei Sprachförderung

Bereits acht Kindertageseinrichtungen in Bonn werden durch das 2016 gestartete Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ gefördert. Damit erhalten die Einrichtungen je 25.000 Euro jährlich für Personal- und Sachkosten, die für die gezielte Förderung von Kindern mit Sprachproblemen entstehen. Darauf weist die Bonner CDU-Bundestagsabgeordnete Claudia Lücking-Michel hin.

„Qualität und optimale Rahmenbedingungen in Kindertageseinrichtungen und Kindergärten sind eine wichtige Voraussetzung, um Bildungsgerechtigkeit von Anfang an zu befördern“, betont Lücking-Michel und erklärt weiter: „Das Programm richtet sich hauptsächlich an Einrichtungen, die von einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern mit besonderem sprachlichen Förderbedarf besucht werden. Die Kita-Teams werden durch zusätzliche Fachkräfte mit Expertise im Bereich sprachliche Bildung verstärkt, die direkt in der Kita tätig sind.“

Die Fachkräfte beraten, begleiten und unterstützen die Kita-Teams bei der Weiterentwicklung der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung, inklusiven Pädagogik und Zusammenarbeit mit Familien. Zusätzlich finanziert das Programm eine Fachberatung, die kontinuierlich und prozessbegleitend die Qualitätsentwicklung in den Sprach-Kitas unterstützt. Von 2016 bis 2019 stellt der Bund jährlich bis zu 100 Mio. Euro für die Umsetzung des Programms zur Verfügung. Damit können bis zu 4.000 zusätzliche halbe Fachkraftstellen in den Kitas und in der Fachberatung geschaffen werden.

Die acht Einrichtungen sind: Familienzentrum Holzlar, städt. Familienzentrum La-Me Tageseinrichtung „Monti- Häuschen“, FRÖBEL Kindergarten, die Tageseinrichtung für Kinder in der Oberaustraße 11, Städt. FamZ/Kita „Irgendwie Anders“, Städt. Kindertageseinrichtung Siemensstraße, Städt. Kindertageseinrichtung Weißenburgstraße, Kita Söderblomhaus