Lücking-Michel engagiert sich für „Lesestart für Flüchtlingskinder“ in der Zentralen Unterbringungseinrichtung Bonn

Lesen und Vorlesen, das Erzählen von Geschichten und das Erleben von Sprache können wichtige Hilfestellungen zur Integration und zur Orientierung in einem neuen Land sein. Darum hat die Stiftung Lesen im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung das dreijährige Programm „Lesestart für Flüchtlingskinder“ gestartet. Im Rahmen dieses Programms übergab heute Dr. Claudia Lücking-Michel, Mitglied des Deutschen Bundestages, in der Zentralen Unterbringungseinrichtung Bonn gemeinsam mit Stephanie Lange, PR-Managerin bei der Stiftung Lesen, Lesestart-Sets an Eltern und Kinder sowie eine Lese- und Medienbox an die Leitung der Einrichtung.

„In Erstaufnahmeeinrichtungen und zentralen Unterbringungseinrichtungen wird der Grundstein für eine erfolgreiche Integration gelegt, denn sie sind für viele Flüchtlingsfamilien der Ausgangspunkt für ihr neues Leben in Deutschland. Besonders regelmäßige Vorleseangebote spielen hier eine große Rolle, denn sie helfen bei der Orientierung in einer neuen Umgebung. Dabei unterstützt das Programm ‚Lesestart für Flüchtlingskinder‘ Familien in den Einrichtungen ganz gezielt“, sagte Dr. Claudia Lücking-Michel.

Im Rahmen des Programms erhalten Flüchtlingskinder bis fünf Jahre in Erstaufnahmeeinrichtungen ein Lesestart-Set mit einem altersgerechten Buch. Allen Erstaufnahmeeinrichtungen wird darüber hinaus in jedem Programmjahr eine Lese- und Medienbox für die pädagogische Arbeit mit Kindern bis zwölf Jahren zur Verfügung gestellt. Flankiert werden diese Maßnahmen durch ein Seminar-Angebot für ehrenamtliche Vorlesepaten, Initiativen und andere Freiwillige in Erstaufnahmeeinrichtungen, um die Zusammenarbeit von regionalen Akteuren der Leseförderung mit den Erstaufnahmeeinrichtungen zu unterstützen.

Stephanie Lange erläuterte: „Die Sets und die Medienboxen helfen Kindern und ihren Familien in Erstaufnahmeeinrichtungen, sich spielerisch mit der neuen Umgebung und Sprache auseinanderzusetzen. Gleichzeitig unterstützen wir so das Engagement von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, um schon von Anfang an ein breites Leseförderungsnetzwerk im Umfeld der Erstaufnahmeeinrichtungen aufzubauen und geflüchteten Kindern so einen guten Start in ihr neues Leben zu ermöglichen.“