Bahnlärm: Wenn es freiwillig nicht vorangeht, müssen ordnungsrechtliche Maßnahmen ergriffen werden

Zur heutigen Berichterstattung in der Presse, dass die Umrüstung der Güterzüge auf die so genannten „Flüsterbremsen“ nur schleppend vorankommt, betont die Bonner CDU-Bundestagsabgeordnete und Mitglied der Parlamentsgruppe „Bahnlärm“, Claudia Lücking-Michel:

„Wenn es freiwillig nicht vorangeht, müssen ordnungsrechtliche Maßnahmen her. Das hat unserer Parlamentsgruppe stets betont. Wenn bis 2016 das 50-Prozent-Ziel bei den leisen Bremsen nicht erreicht ist, müssen noch in dieser Wahlperiode z.B. Nachtfahrverbote für nicht umgerüstete Güterwagen auf stark befahrenen Strecken ausgesprochen werden. Auch eine stärkere Spreizung der lärmabhängigen Trassenpreise würde den Druck erhöhen und die Umrüstung forcieren. Eile ist geboten: Bahnlärm belastet zunehmend unsere Bürgerinnen und Bürger. Daher pochen wir mit Nachdruck darauf, dass die Vorgaben des Koalitionsvertrages auch umgesetzt werden.“

Die parteiübergreifende Parlamentsgruppe „Bahnlärm“ wurde Anfang 2015 gegründet und zählt mittlerweile über 120 Mitglieder.