Großer finanzieller Aufwuchs für bezahlbaren Wohnraum für Studierende und Auszubildende

„Bonn hat nach wie vor einen großen Bedarf an bezahlbarem und nachhaltigem Wohnraum für junge Menschen. Da ist es sehr erfreulich, dass die Koalitionäre beschlossen haben, 77 Millionen Euro zusätzlich in das Modellvorhaben zu nachhaltigem Wohnen für Studierende und Auszubildende zu investieren“, betonte heute die Bonner CDU-Bundestagsabgeordnete Claudia Lücking-Michel.

Hintergrund ist eine im Haushaltsausschuss beschlossene Mittelerhöhung im Nachtragshaushalt 2015. Bislang sollten bis 2018 43 Millionen Euro fließen. Nach der gestrigen Entscheidung sind es nun 120 Millionen Euro. Somit können mehr Projekte umgesetzt werden. Mit den Mitteln sollen nun Modellvorhaben für nachhaltiges Wohnen für Studierende und Auszubildende unterstützt werden, die zu einem späteren Zeitpunkt etwa in altersgerechte Wohnungen umgewidmet werden können.

Außerdem wurde entschieden, dass vier Millionen Euro in den Garantiefonds-Hochschulbereich fließen sollen. Hieraus sollen insbesondere Stipendien für Deutsch-Sprachkurse zur Integration von (vor allem syrischen) Flüchtlingen bestritten werden. Acht weitere Millionen Euro sollen im Bereich der Jugendmigrationsdienste im Kinder- und Jugendplan eingesetzt werden. „Seit dem zweiten Weltkrieg waren weltweit nicht mehr so viele Menschen auf der Flucht wie heute. Daher müssen wir unser Engagement für diese Menschen weiter steigern“, sagte Lücking-Michel