Lücking-Michel bei zentraler Kundgebung zum Equal Pay Day: „Soziale Berufe müssen besser bezahlt werden“

Anlässlich des Aktionstages „Equal Pay Day“ am 20. März (Freitag) fordert die Bonner CDU-Bundestagsabgeordnete Claudia Lücking-Michel eine Neubewertung von sozialen Berufen: „Frauen verdienen im Schnitt 22 Prozent weniger als Männer. Damit liegt der Verdienstabstand zwischen Männern und Frauen seit mehr als 15 Jahren bei über 20 Prozent, was im internationalen Vergleich hoch ist. Dies liegt auch daran, dass sich Frauen oft für frauentypische Berufe entscheiden, die meist schlecht bezahlt werden.“

Deshalb müsse man Berufe im Pflege- und Erziehungsbereich besser entlohnen: „Die Arbeit am Menschen wird häufig viel schlechter bezahlt als die Arbeit an Maschinen“, betont Lücking-Michel.

Der „Equal Pay Day“ ist ein weltweiter Aktionstag für gleiche Lohnchancen von Frauen und Männern. Lücking-Michel wird am kommenden Freitag an der zentralen Kundgebung am Brandenburger Tor teilnehmen. Die Kundgebung steht unter dem Motto „Spiel mit offenen Karten – Was verdienen Frauen und Männer?“.

Die Bonner CDU-Abgeordnete verweist auf den im Koalitionsvertrag vereinbarten gesetzlichen Auskunftsanspruch bei Lohndifferenzen. Dieser müsse nun zügig umgesetzt werden. „Es ist gut, dass das Thema Transparenz im Mittelpunkt des diesjährigen Aktionstages steht“, sagt Lücking-Michel. „Die Arbeitgeber müssen für gerechte und nachvollziehbare Vergütungsstrukturen sorgen. Darüber hinaus muss Entgeltgleichheit Kernthema in Tarifverhandlungen werden.“