Beethoven soll Weltkulturerbe werden

Die Bonner CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Claudia Lücking-Michel begrüßt den Vorstoß der Initiative „Bürger für Beethoven“, die den Bonner Komponisten Ludwig van Beethoven gerne als UNESCO-Weltkulturerbe sehen würden.
Der Verein Bürger für Beethoven werde einen entsprechenden Antrag einreichen, kündigte der Vorsitzende Dr. Stephan Eisel in einer am letzten Freitag stattgefundenen Pressekonferenz in Bonn an, der Geburtsstadt des Komponisten.

Beethoven soll als „lebendiges kulturelles Allgemeingut“ auf die Liste des „immateriellen Weltkulturerbes“ kommen. „Es wäre ein bedeutender Tag für die Bundesstadt, wenn dem berühmtesten Sohn der Stadt diese Anerkennung zuteil würde. Bislang hat es noch kein Komponist in das Verzeichnis eines immaterielles Kulturerbes geschafft. Das wäre schon eine kleine Sensation und würde Bonn international weiter stärken“, so Lücking-Michel in ihrer Beurteilung für dieses Projekt.

Die Erstellung eines bundesweiten Verzeichnisses des immateriellen Kulturerbes ist ein mehrstufiges Verfahren, an dem die Bundesländer, der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Auswärtige Amt und die Deutsche UNESCO-Kommission beteiligt sind.
In diesem Jahr wird dieses erstmalig ausgeschrieben.

„Das Wirken Beethovens erhielte damit einen noch größeren weltweiten sowie kulturellen Stellenwert. Die mit der Aufnahme verbundene Kulturpflege müsste dann aber auch staatlich gefördert werden, so dass die Bundestadt Bonn davon profitieren kann“, betont Lücking-Michel ihren Einsatzwillen, wenn die Aufnahme glückt.

Erst letzte Woche gab es Anlass zur Freude, als klar war, dass das Beethoven-Jubiläum 2020 als „nationale Aufgabe“ im Koalitionsvertrag verankert ist.