Mütterrente im Koalitionsvertrag!

Mütterrente im Koalitionsvertrag!

Der heute geschlossene Koalitionsvertrag beinhaltet die ausdrückliche Anerkennung von Erziehungszeiten auch für Eltern, deren Kinder vor 1992 geboren wurden.

„Das ist ein großer Erfolg“, freut sich die Bonner CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Claudia Lücking-Michel, die sich bereits im Wahlkampf vehement für die Rentenerhöhung einsetzte.

„Es ist eine Frage der Gerechtigkeit, Mütter aller Generationen bei der Anerkennung von Erziehungszeiten in der Rente gleich zu behandeln“, erklärt Claudia Lücking-Michel.
„Gerade jene Frauen, die in der Vergangenheit die eigene Berufstätigkeit zurückstellten, um sich hauptverantwortlich der Familienarbeit zu widmen, und gerade die Mütter, die viel weniger Möglichkeiten hatten, Familie und Beruf zu vereinbaren, da Kinderbetreuungsplätze fehlten und es keine gesetzlichen Ansprüche gab, dürfen heute keine Nachteile bei ihrer Altersversorgung erfahren.“

Im Koalitionsvertrag heißt es dazu auf Seite 73: „Kindererziehung besser anerkennen (Mütterrente)

Die Erziehung von Kindern ist Grundvoraussetzung für den Generationenvertrag der Rentenversicherung. Während Kindererziehungszeiten ab 1992 rentenrechtlich umfassend anerkannt sind, ist dies für frühere Jahrgänge nicht in diesem Umfang erfolgt. Diese Gerechtigkeitslücke werden wir schließen. Wir werden daher ab 1. Juli 2014 für alle Mütter oder Väter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, die Erziehungsleistung mit einem zusätzlichen Entgeltpunkt in der Alterssicherung berücksichtigen. Die Erziehungsleistung dieser Menschen wird damit in der Rente besser als bisher anerkannt.“

„Wer Kinder erzieht, leistet einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft und darf deswegen im Alter nicht benachteiligt werden“, betont Lücking-Michel. “Hier hat die CDU für mehr Gerechtigkeit gesorgt!“