Lücking-Michel begrüßt Ergebnisse des Festspielhaus-Gipfels

Erfreut zeigte sich die Bonner CDU-Bundestagskandidatin Claudia Lücking-Michel über die Ergebnisse des Gesprächs der Bonner Festspielhaus-Initiativen mit dem Oberbürgermeister:
„Dieses bürgerschaftliche Engagement verdient große Anerkennung und steht der Beethovenstadt gut zu Gesicht. Ich begrüße das konkrete finanzielle Engagement, dass die privaten Festspielhaus-Initiativen bei der Einleitung der Bauleitplanung übernehmen, außerordentlich. Das zeigt, dass die Zusage einer vollständigen privaten Finanzierung des Baus kein Lippenbekenntnis ist, sondern wirklich fundiert.“

Die Festspielhaus-Initiativen hatten am Freitag angekündigt, die Einleitung eines „vorhabenbezogenen Bebauungsplanverfahrens“ zu beantragen und dafür eine private Projektgesellschaft zu gründen, die die Kosten übernimmt. Außerdem wollen die Privatinitiativen auch die Kosten der Architektenbeauftragung zur Anpassung der Gebäudeplanung für die Rheinaue übernehmen. Insgesamt ist dabei von einer hohen fünfstelligen Summe auszugehen.

Lücking-Michel begrüßte auch die Vereinbarung der Festspielhaus-Initiativen mit dem Oberbürgermeister, die Gründung der Betriebsstiftung zügig voranzutreiben: „Dafür stehen seit fünf Jahren immerhin 39 Millionen Euro des Bundes bereit, die immer noch abgerufen werden können. Es ist sehr wichtig, dass damit hier der Stillstand in der Stadtverwaltung überwunden wird.“ Für die Stiftung stehen außerdem 5 Mio. Euro der Sparkasse Köln/Bonn, 3 Mio. Euro des Rhein-Sieg-Kreises und eine Million Euro jährlich vom Land zur Verfügung. Auch die Telekom hat ihre Mitwirkung in Aussicht gestellt.

Das Beethoven-Festspielhaus ist nicht als kommunale Einrichtung geplant, sondern soll von einer Betriebsstiftung unter maßgeblicher Beteiligung von Bund und Land betrieben werden. Lücking-Michel will sich des Themas auch im Bundestag annehmen.