Bahnlärm gemeinsam bekämpfen!

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Bei der Demonstration und Kundgebung am Sonntag gegen Bahnlärm haben zahlreiche Betroffene nachdrücklich zum Ausdruck gebracht, wie sehr sie auf Hilfe hoffen. Das „Grußwort“ des Bonner Oberbürgermeisters war allerdings nicht hilfreich, sondern vielmehr „Wahlkampf-Lärm“. Vorwürfe und Appelle einseitig an die amtierende Bundesregierung zu richten ist ebenso unseriös wie es ausschließliche Hinweise darauf wären, dass von 1998 bis 2009 durchgängig sämtliche Verkehrs- und Finanzminister das SPD-Parteibuch besaßen. Alle Parteien, nicht zuletzt die Volksparteien CDU/CSU und SPD, sollten zur Bekämpfung des Bahnlärms ihre Kräfte auf das gemeinsame Ziel verwenden, Bahnlärm zu vermeiden oder zu verringern. Dazu erklärt die Bundestagskandidatin der Bonner CDU Claudia Lücking-Michel:

„Einseitige Schuldzuweisungen helfen niemandem weiter. Es kommt jetzt drauf an, dass sich die vom Bahnlärm betroffenen Bürgerinnen und Bürger auf die Politiker sämtlicher Parteien aus dem Mittelrheintal verlassen können. Bei dem Thema müssen jetzt alle an einem Strang ziehen!“

Im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung werden die CDU-Kreisvorstände aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis am 7. Mai eine Resolution gegen Bahnlärm mit konkreten Forderungen verabschieden. Ihren Forderungskatalog werden sie anschließend dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, übergeben. Dieser wiederum wird den Bürgerinnen und Bürgern schließlich am 28. Mai im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung der CDU-Kreisverbände Bonn und Rhein-Sieg Rede und Antwort stehen, sowie konkret Stellung zu der Bahnlärm-Resolution nehmen.